Schubladen – Was bin ich eigentlich:

Hochbegabt? Hochsensibel? Hochsensitiv? Hellsinnig? Hellwissend? Ein Indigomensch?

Wer sagt dir, in welche Schublade du gehörst? Einzelne Menschen? Die Gesellschaft?

Etiketten und Schubladen helfen manchmal weiter. Für den Betroffenen. Immer dann, wenn diese in den Kontext ihres Verständnisses gesetzt werden und dort auf fruchtbaren Boden fallen (hilfreich und nützlich sind), dann ist auch gegen eine Schublade nichts einzuwenden.

ABER bitte, bitte: Schließt die Schubladen nicht!

Lasst sie offen, damit die dort sich für eine Weile wohl fühlenden Menschen, diese immer verlassen können, wenn sie merken. Es ist nur eine temporäre Heimat gewesen. Es gibt viele Schubladen auszuprobieren, bis man eine beständige Heimat findet. Meist in sich.

Was wirklich wichtig ist, ist die Selbstehrlichkeit.

Nur du kannst in dir entdecken, wo du dich wirklich wohl fühlst oder ob du andere Begründungen brauchst für eine Schublade/Etikett. Akzeptanz einer Gruppe beispielsweise oder auch die Stärkung eines Selbstwertgefühl oder das Gefühl nicht mehr allein zu sein mit dem Andersein. Aber hab den Mut all das zu verlassen und wirklich zu dem zu werden, wie du gemeint bist. Mit all deinen Fähigkeiten, all seinen Sinne, all deinen Wahrnehmungen, all deinem Wissen.

Leicht ist es nicht….

Selbstehrlichkeit zu entwickeln ist immer dann nicht leicht, wenn die Erkenntnisse daraus irgendwelchen Konventionen widersprechen. Das kann unbequem sein, manchmal schmerzhaft oder sogar zeitweise recht einsam machen.

Aber dann, wenn der Mut dazu gewachsen ist und sein darf, was sein will, steht am Ende: Erleichterung, Befreiung  und Selbstliebe!

Sig

 

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