• Alltägliche Belastungen

Alltägliche Belastungen für den menschlichen Körper

Viele Psychologen sind in der heutigen Zeit der Meinung, dass es sinnvoll sei, sich jeden Abend ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um dem eigenen Körper „Danke!“ zu sagen. Weshalb? Er leistet im Alltag – auch dann, wenn wir uns nicht sportlich betätigen – unglaubliche Höchstleistungen. Oftmals bleibt deren Tragweite jedoch leider unbemerkt. Erst dann, wenn „etwas nicht so funktioniert, wie es sollte“, wird der Mensch stutzig und macht sich Gedanken darüber, wie er Krankheiten bzw. Bewegungseinschränkungen entgegenwirken kann.

Wer den eigenen Körper schonen möchte, muss jedoch auch wissen, was dieser überhaupt im Detail leistet. Nur so ist es möglich, einer eventuellen Überlastung nachhaltig und früh genug vorzubeugen. Doch welche Belastungen sind es überhaupt, die dem Menschen – im wahrsten Sinne des Wortes – von Kopf bis Fuß zu schaffen machen?

Oft unterschätzt: ein hoher Geräuschpegel

Um einem vergleichsweise hohen Geräuschpegel ausgesetzt zu sein, ist es nicht nötig, auf einer Baustelle an der Autobahn zu arbeiten. Vielmehr sind es meist die klassischen Alltagsgeräusche, die dem menschlichen Körper, sowohl psychisch als auch physisch zu schaffen machen können.

Doch Vorsicht! Es sind nicht nur die Lautstärken, die als besonders unangenehm wahrgenommen werden, die dem menschlichen Körper schaden können. Ein gefährliches Maß ist beispielsweise auch dann erreicht, wenn eine mittellaute, jedoch kontinuierliche Belastung gegeben ist. Hier wird dann nicht nur der Körper, sondern in aller Regel auch die Psyche in Mitleidenschaft gezogen.

Besonders betroffen von dieser Form der Lärmbelastung sind unter anderem Menschen, die an einer vielbefahrenen Hauptstraße wohnen oder in einer Fabrikhalle arbeiten. In Letzterer ist an vielen Stellen daher ein passender Gehörschutz Pflicht. Im privaten Alltag empfiehlt es sich ebenfalls, zu entsprechenden Anlässen einen passenden Gehörschutz zu tragen oder zumindest kleine Wattebäuschchen in die Ohren zu platzieren, um dem gesteigerten Geräuschpegel, beispielsweise bei Konzerten, optimal entgegentreten zu können.

Schreibtischtäter und Co. – vom „Mausarm“ bis hin zum Rückenproblem

Bei der Schreibtischarbeit handelt es sich um eine vergleichsweise ungefährliche Tätigkeit? Jein. Fest steht, dass auch Menschen, die jeden Tag am Schreibtisch sitzen, großen Belastungen ausgesetzt sind. Hier sorgen unter anderem…

  • eine falsche, meist nach vorn gebeugte Haltung
  • die falsche Brillenstärke
  • unbewusstes Verkrampfen

dafür, dass die körperliche Gesundheit auf der Strecke bleibt. Wer hier seinen Körper schonen möchte, sollte damit beginnen, seinen Arbeitsplatz auf ergonomische „Fallen“ zu überprüfen. Viele Unternehmen unterstützen hier ihre Mitarbeiter zusätzlich durch einschlägige Seminare und die Bestellung von Mitarbeitern, die sich auf diesen wichtigen Bereich konzentrieren und Verbesserungspotenzial aufzeigen. Wichtig ist hier unter anderem…

  • der korrekte Abstand zum Bildschirm
  • ein ideal eingestellter Bürostuhl, der am besten auch zusätzlich mit Armlehnen ausgestattet ist
  • das Einhalten regelmäßiger Pausen, um dem Körper ein wenig zusätzliche Erholung zu gönnen.

Auch nicht förderlich: allzu langes Stehen

Genauso wenig wie es sinnvoll ist, den ganzen Tag am PC zu sitzen, ist es schädlich, dauerhaft zu stehen. Besonders Menschen, die beispielsweise in der Gastronomie arbeiten, kennen das Gefühl der „schweren Beine“ am Abend. Wird das stehen dann noch durch die falsche Haltung begleitet, ist die (körperliche) „Katastrophe“ perfekt. Für ein wenig Abwechslung sorgen hier Möbelstücke, die an einen klassischen Barhocker erinnern. Sie charakterisieren sich durch eine ergonomische Form, lassen sich super an die eigene Größe anpassen und können super in den Arbeitsalltag integriert werden.

Durch die Nutzung werden die Gelenke entlastet und die Beine entspannt. Nicht nur orthopädische Praxen arbeiten oft schon mit diesen besonderen Accessoires, die nicht nur gesund sein können, sondern zudem auch stylisch aussehen.

Ungesundes Essen – wenn die Basis nicht stimmt

Schlechtes, ungesundes Essen gehört zu den extremsten Belastungen, mit denen der menschliche Körper im Laufe des Tages zu kämpfen hat. Leider sind sich viele Menschen noch nicht darüber bewusst, welche Auswirkungen Pommes und Co. auf ihr Wohlbefinden haben.

Andererseits liegt jedoch in gesundem Essen die perfekte Basis, um seinen kompletten Lebensstil grundlegend zu ändern. Hier tritt ein ganz besonderer, nützlicher Kreislauf in Kraft: wer besser isst, bewegt sich in der Regel auch ausdauernder. Ein Effekt, der nicht nur zum Start des Frühjahrs begeistern dürfte.

Doch welches Essen ist überhaupt der perfekte „Treibstoff“ für ein sportliches, aktives, gesundes Leben? Weitestgehend gelten hier die altbekannten Regeln: viel Obst und Gemüse stärken das Immunsystem und tun – ganz nebenbei – damit auch der Seele gut. Auch auf ein gesundes Frühstück sollte daher nie verzichtet werden.

Sich gesund zu ernähren, bedeutet jedoch nicht, das Leben eines Asketen leben zu müssen. Selbstverständlich ist auch die ein oder andere Nascherei erlaubt. Vor allem der dunklen Schokolade werden hier viele positive Eigenschaften nachgesagt. Sie charakterisiert sich durch einen niedrigen Milchanteil und hilft dem Körper dennoch dabei, Glückshormone auszuschütten.

Unsichtbare Gefahren

Besonders gefährlich sind erfahrungsgemäß die Stoffe, vor denen sich der Mensch nur schwierig schützen kann, weil er sie nicht sieht. Besonders erwähnenswert ist hierbei Radon. Hierbei handelt es sich um ein radioaktives Edelgas, das dort aus der Erde aufsteigt, wie die Konzentration von Uran und Thorium besonders hoch ist. Im Vergleich zu anderen Luftbestandteilen ist Radon eher selten. Dennoch: ist das Gas erst einmal an die Luft gelangt, verteilt es sich dort sehr schnell.

Gefährlich wird die Lage, dann, wenn sich das Gas beispielsweise im Keller ansammelt und eine höhere Konzentration erreicht. Radon gilt beispielsweise als eine der Ursachen für Lungenkrebs.

Doch an anderer Stelle kann hier Entwarnung gegeben werden. Radon verflüchtigt sich draußen in der Natur schnell und ist hier für den menschlichen Körper entsprechend nicht gefährlich.

Eine etwas bekanntere Strahlengefahr, die auch in den Medien immer wieder präsent ist, sind die UV-Strahlen. Wer hier allzu fahrlässig vorgeht, konsequent auf Sonnenmilch verzichtet und in regelmäßigen Abständen das Solarium besucht, läuft Gefahr, sein persönliches Hautkrebsrisiko deutlich zu steigern.

Wie zu viel Hygiene dem Immunsystem schaden kann

Kinder, die gern im Dreck spielen, sind seltener krank und leiden seltener an Allergien. Fest steht: wer dem Körper öfter die Chance gibt, sich gegen Bakterien, Viren und Co. zur Wehr zu setzen, profitiert in der Regel auf lange Sicht. Klar: Hygiene, regelmäßiges Waschen der Hände und das Vermeiden von Krankheitserregern ist wichtig, dennoch gilt es, hier ein gesundes Maß an Sicherheit walten zu lassen.

Genau genommen ist die Situation vergleichbar mit sportlichen Aktivitäten wie Joggen und Co. . Wer hier seinen Körper regelmäßig fordert, wird schnell Fortschritte erkennen. Ebenso verhält es sich mit der Kraft des Immunsystems. Kommt dieses immer wieder mit Krankheitserregern in Kontakt, baut es schneller ein gewisses Maß an Immunität auf. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass besagte Menschen niemals krank werden.

Ein trainiertes Abwehrsystem ist jedoch unter anderem auch die beste Grundlage, um die kalte und dunkle Jahreszeit zu überstehen.

Zudem gilt es zu beachten, dass durchaus nicht jeder Reiniger bzw. jede Seife sich positiv auf die Haut auswirkt. Viele „Chemiekeulen“ nutzen hier nur allzu aggressive Inhaltsstoffe, die nur mit dem Motto „mit Kanonen auf Spatzen schießen“ gleichgesetzt werden können.

Die Verbindung zwischen Körper und Geist

Wer seinen Körper jeden Tag neuen Belastungen aussetzt, strapaziert nicht nur seine physische, sondern auch seine psychische Gesundheit. Leider ist vielen Menschen immer noch nicht bewusst, wie eng Körper und Kopf miteinander verknüpft sind und einander entsprechend beeinflussen.

Sinnvoll ist es daher, von mehreren Seiten am eigenen Wohlbefinden zu arbeiten. Daher gilt es…

  • auch am Arbeitsplatz für ein hohes Maß an Ergonomie zu sorgen
  • sich ausgewogen und abwechslungsreich zu ernähren
  • auch aufmerksam gegenüber „unsichtbaren“ Gefahren, wie beispielsweise Strahlen zu werden
  • sich in regelmäßigen Abständen Pausen vom mitunter stressigen Alltag zu gönnen
  • Vorgesetzte und Mitarbeiter auf Gefahren im Alltag bewusst hinzuweisen und an einer Verbesserung der Gesamtsituation zu arbeiten

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Haben wir nicht alle immer wieder einen intensiven Dialog mit unserem lieb gewonnenen inneren Schweinehund? Ich müsste... ich sollte... Gesünder essen, Sport treiben und noch vieles mehr.

Niemand muss, niemand müsste. Aber jeder könnte, wenn er will und bereit ist, seine Komfortzone zu verlassen.

Klar, dann wird der liebe Schweinehund meckern, denn er will alles zu behalten, wie es ist.

Aber wie wäre dein Leben, wenn du mehr auf dich selbst hörst, anstatt auf all das, was dich scheinbar einschränkt, Rücksicht zu nehmen? Wage doch mal dieses Gedankenspiel. Spielen macht Spaß.

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