In der Kindheit vertraust du deinen Eltern und anderen Menschen in deinem Umfeld intuitiv.

Das gelingt so lange, wie diese sich als verlässlich, positiv und förderlich für dich erweisen. Jedoch lernst du auch gebrochene Versprechen, entlarvte Lügen (mindestens Notlügen), Ablehnung und mangelnde Wertschätzung kennen. Je älter du wirst, desto vorsichtiger wirst du dann vielleicht mit neuen Bekanntschaften umgehen.

Eine Ausnahme ist die Seelenliebe

Es ist unerklärlich, aber da ist jemand, dem du intuitiv vertraust, oft noch ganz ohne ihn zu kennen. Es gibt keinen Grund dafür, den der Verstand in Worte fassen könnte. Das unterscheidet Seelenliebe von anderen, freundschaftlichen Gefühlen. In der ersten Zeit einer Seelenpartnerschaft ist Vertrauen ein Teil der schönen Dinge, die du mit einem neuen Partner teilst. Aus diesem plötzlich zurückgekehrten Urvertrauen entsteht die Basis einer guten Seelenpartnerschaft. Doch eine langjährig gelebte Partnerschaft tauscht einen Teil der „Schmetterlinge im Bauch“ gegen ganz normalen, weniger euphorischen Alltag. Hier beweist sich, ob das Vertrauen dauerhaft Bestand hat.

Es ist ganz normal, dass du in einer Partnerschaft irgendwann in Situationen gerätst, die mit einem früheren Ereignis übereinzustimmen scheinen. Jemand hat dich abgelehnt, belogen oder sein Versprechen gebrochen. Wenn dir deine Liebe ohne Limit ernst ist, dann reicht das Vertrauen in diese Liebe aus, um sofort mit dem Partner darüber zu sprechen, bevor du beginnst, ihn innerlich niederzumachen. Erstens lernt ihr einander auf diese Weise intensiver kennen. Zweitens lassen sich viele zufällige Vergleiche mit alten Erinnerungen sofort ausräumen.

Bedenke in solchen Zeiten, dass nicht nur du schon enttäuscht worden bist

Vertrauen als Basis der Seelenpartnerschaft hält die Angst vor Wiederholung gut aus. Das kann es aber nur, so lange ihr immer miteinander im direkten Gespräch seid und wirklich radikal alles auf den Tisch packt, was euch bewegt.

Du hast gewiss in deinem Leben auch lernen müssen, dass Auseinandersetzungen ein Risiko sein können. Statt dass eine Situation geklärt wurde, gab es Streit, der zum Schweigen führte. In jedem kindlichen Umfeld kommt dies immer wieder einmal vor. Eine Seelenpartnerschaft aber ist kein Kinderspiel. Es ist ein extrem intensives gemeinsames Leben. Dieses bedarf deines Mutes, dich mit deinem Partner ständig und immer wieder auseinanderzusetzen.

Nur so begreift ihr beide, was zu einer Störung des Vertrauens geführt hat. In den meisten Fällen wird sich herausstellen, dass es eine nicht ausgesprochene Fehlinterpretation oder schlichtweg eine Fehleinschätzung war. Diese wertvolle Auseinandersetzung funktioniert nur dann, wenn jeder Partner seine Gefühle wirklich offen ausspricht. Drucksen und Schweigen oder eine beleidigte Reaktion aus Angst vor dem Disput schwächen jedes Vertrauen. Für eine dauerhafte Seelenpartnerschaft auf einer wertschätzenden Basis bleibt die Auseinandersetzung eine ständige Aufgabe beider Beziehungspartner.

Vertrauen will gepflegt werden

Vertrauen trotz negativer Gedanken ist schier unmöglich. Eifersucht ist der schlimmste Ausdruck von Misstrauen. Berechtigt ist diese Art des Kontrollverlangens nicht, sie kommt aber häufig vor. In den überwiegenden Fällen hatte der Eifersüchtige vor der jetzigen Beziehung vertraut und wurde enttäuscht. Die Angst vor Liebesverlust ist für manchen Menschen wie eine ernst zu nehmende Krankheit. Nur, wenn du es schaffst, eine eindeutige Klarheit über euren Beziehungsstatus zu erlangen, kann sich das Vertrauen stärken.

Auch dies erfordert Mut

Aber Mut ist nun einmal das, was aus einer schnellen Liebe eine intensive Seelenpartnerschaft macht. Kontrollverlangen muss sich nicht automatisch als Eifersucht äußern. Aber es kann die Liebe regelrecht ersticken, weil es nach und nach das Vertrauen verdrängt.

Vertrauensverlust überwinden

Manchmal geschieht in einer Partnerschaft etwas, das vorübergehend wirklich Grund für mangelndes Vertrauen gibt. Durch sofortige, offene Auseinandersetzung – falls die Liebe nicht zerbrochen ist – könnt ihr das Vertrauen neu erlernen. Das dauert oft lange und funktioniert nur, wenn der Verletzte nicht plötzlich damit beginnt, seinen Partner zu kontrollieren. Zuerst mag das schwerfallen, aber der Mut dazu, neu zu vertrauen, ist der einzige Weg, einer Seelenpartnerschaft die Basis zurückzugeben, auf der sie einst begonnen hat.

Kontrolle ist Gift für jede Partnerschaft.

Eines Tages nämlich bemerkt der kontrollierte Partner das Misstrauen und wird seinerseits misstrauisch. Dies führt in einen Teufelskreis, an dem eine Beziehung meist endgültig scheitert. Schaffst du es dagegen, diese einstige Liebe ohne Limit in dir wieder zu beleben, dann erhält das Miteinander allmählich wieder seinen normalen Status der Vertrautheit oder sogar ein innigeres Verhältnis als zuvor.

Über den eigenen Schatten springen

Enttäuschtes Vertrauen ist ein Grund für Angst. Angst behindert den offenen Umgang in jeder Art von Partnerschaft. Ein Miteinander in Verschlossenheit ist für beide Partner ein steter Quell für neue Angst. Seelenliebe ist stark genug, die Angst vor Wiederholungen zu überwinden. Dass dies so bleibt, ist in einer Seelenpartnerschaft eine lebenslange Aufgabe, die nur gemeinsam zu meistern ist. Sich respektvoll zu behandeln, Problemen nicht auszuweichen und selbst im Streit einander Wertschätzung entgegenzubringen, dies ist ein gutes Rezept für die sprichwörtliche „alte Liebe, die nicht rostet“.

Mein Buch: „Seelenpartner – Liebe ohne Limit“.

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Sig