Wir alle kennen das: der Alltag muss jeden Tag aufs Neue bewältigt werden und die Zeit scheint dabei einfach nur vorbeizurauschen. Zeit in der wir stattdessen bemerkenswerte Momente erleben könnten. Doch auch wenn wir diese erleben, sind wir häufig nicht in der Lage, diese zu genießen. Wir denken in den Sekunden bereits an die nächsten potenziellen Ereignisse oder daran, was wir noch alles zu erledigen haben. Den aktuellen Moment genießen können? Für viele Menschen scheint dies immer mehr zum Problem zu werden. Ich verrate jetzt, wie sich dieses Problem schnell lösen lässt: Mit einem Video-Tagebuch.

Momente durch die Kamera erleben

Wer einmal ein ausverkauftes Konzert besucht hat, wird sich vermutlich noch gut an die ganzen Smartphones erinnern können, welche von den Besuchern hochgehalten wurden, um die Veranstaltung zu filmen. Eigentlich eine sehr nervige Ambition. Vor allem für die Menschen, die dahinterstehen. Andererseits ist der Beweggrund mehr als verständlich: schließlich wollen viele Menschen ihre besonderen Momente einfangen und festhalten, um sich auch Jahre später noch daran erinnern zu können.

Doch wie steht es um diese Videos, wenn das Konzert vorbei ist? Vermutlich gibt es nur wenige Menschen, welche sich das gesamte Konzert noch einmal auf dem Smartphone anschauen werden. Das muss auch gar nicht sein. Fünf Sekunden des Videos sind ausreichend, um sich in vollen Zügen daran zu erinnern und die erlebten Momente vor das „geistige Auge“ zu führen. Es geht also darum, nur fünf Sekunden aufzuzeichnen, um sich die dazugehörige Erinnerung wieder ins Gedächtnis zu rufen. Ein paar Sekunden sind dafür ausreichend. Und das betrifft auch mehrstündige Konzerte.

Mit einem Video-Tagebuch zu mehr Zufriedenheit

Sicher ahnst du bereits, wo die Reise hingeht? Ich möchte dir die Vorteile aufzeigen, welche ein Video-Tagebuch mit sich bringt. Dazu ist nichts weiter als ein Smartphone nötig, mit welchem du jeden Tag ein paar Sekunden aufzeichnest. Im Idealfall filmst du deinen täglichen Moment nur eine Sekunde lang. Und das Ganze jeden Tag und für einen vordefinierten Zeitraum.

Beispiel: du zückst jeden Tag dein Handy, um einen bestimmten Moment deines Lebens für eine Sekunde zu filmen. Und das machst du dann ein Jahr lang, um dir nach Ablauf des Jahres dein ganz persönliches Resultat in Form eines Video-Tagebuchs anzuschauen. Wenn du jeden Tag eine Sekunde filmst, dann hast du nach einem Jahr ein Video, welches etwa 6 Minuten lang ist. Du hast dann die Möglichkeit, dein gesamtes Video-Tagebuch in einem Stück anzuschauen. Es mag lapidar klingen, doch die visuelle Darstellung von vergessenen Momenten kann dir buchstäblich die Augen öffnen. Zumindest wen es darum geht, Achtsamkeit zu erlernen und den Moment zu genießen.

Auch negative Momente bestimmen das Leben

Das bedeutet jedoch nicht, dass du ausschließlich die positiven Momente deines Alltags filmen sollst. Schließlich gibt es im Leben sowohl positive als auch negative Erlebnisse, mit denen wir uns konfrontieren müssen. Es ist also nicht sinnvoll, eine Scheinwelt mit dem Video-Tagebuch aufzubauen, welche dich nach Ablauf des Jahres beim Anschauen irritiert.

Ganz im Gegenteil: damit du „realistische Erinnerungen“ hervorrufst, sollte ein breites Spektrum an Emotionen eingefangen werden. Das bedeutet, dass du die Momente in denen du traurig bist, ebenso filmen kannst, wie es sich bei Momenten in denen du fröhlich bist, anbietet. Dasselbe gilt auch für die Zeit, in der du mal verärgert oder eifersüchtig bist.

Je mehr Emotionen du dabei einfängst, umso besser kannst du die Ergebnisse nachher auswerten. Denn stell dir vor, du zeichnest ausschließlich die glücklichen Momente auf und schaust dir nach einem Jahr das Ergebnis an. Dann dürfte sehr schnell der Eindruck entstehen, als hättest du das beste Jahr deines Lebens hinter dir. Umso „realistischer“ wird dein Video-Tagebuch, wenn du auch andere Emotionen und Gefühle einfängst.

Keine Gelegenheit für dein Video-Tagebuch?

Sicherlich hast du auch schon Zeiten erlebt, in denen es den Eindruck erweckte, als würde nichts Aufregendes passieren. Solche Situationen kennen wir alle. Das Video-Tagebuch sieht jedoch vor, dass du jeden Tag aufs Neue eine Sekunde findest, welche unbedingt aufgezeichnet werden sollte. Du hast also zwei Möglichkeiten: entweder du entscheidest dich dafür, einfach mal nichts aufzunehmen und damit die Langeweile einzufangen oder du schaffst dir einen besonderen Moment, den du als filmenswert empfindest.

Zum Beispiel, wenn du an einen Ort gehst, welcher dir besonders gut gefällt. Vielleicht ein Ort, an welchem du schon oft einfach nur über das Leben nachgedacht hast oder wo du die Ruhe gefunden hast, welche Anlass dafür war, dem Alltag zu entfliehen. Allerdings ist es nicht notwendig jeden Tag einen besonderen Moment zu inszenieren.

Viel aufregender ist es, wenn du die spontan aufkommenden Momente filmst, um diese ein Jahr später noch einmal zu erleben, indem du dich daran erinnerst und der Moment somit nicht in Vergessenheit gerät. Auf diese Weise kann es mit ein bisschen Übung kinderleicht werden, mehr Achtsamkeit an den Tag zu legen. Ein achtsamer Umgang mit den täglich bevorstehenden Erlebnissen bedeutet im Idealfall mehr Lebensqualität.

Wie auch du mehr Zufriedenheit erreichen kannst

Wenn du mehr über das Video-Tagebuch und andere Wege zu mehr Lebenszufriedenheit erfahren willst, nutze das Blitz-Coaching mit mir. Ich zeige dir gern den Weg zu mehr Zufriedenheit. Zufriedenheit geht für viele Menschen mit Glück, Liebe und/oder Wohlstand einher. Und dabei handelt es sich um einen verständlichen Wunsch, welchen ich zwar nicht mit einem Zaubertrick herbeizaubern kann, dir aber den Weg dorthin zeigen kann.