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Gipfelerlebnis: Wie kommst du oben an?

Um einen Gipfel zu erreichen gibt es nur wenige Möglichkeiten.

Man kann sich mit der Seilbahn oder ähnlichem hochbringen lassen, einen Helikopter dafür benutzen oder ihn aus eigener Kraft erklimmen.

Es ist immer derselbe Gipfel, egal wie wir ihn erreichen.

Dennoch ist es sehr bedeutungsvoll auf welche Art und Weise wir auf den Gipfel kommen.

In der spirituellen Suche wird der Gipfel mit verschiedenen Namen benannt: Erleuchtung, Samadhi, Nirwana, Erwachen, Brahman, Alleinssein, Ozean des Seins, Göttlichkeit, reines Bewusstsein, Sat Chid Ananda, …

Und auch hier ist das Ziel immer dasselbe, egal wie wir dorthin kommen.

Auch um auf den Gipfel der Spiritualität zu gelangen gibt es mehrere Möglichkeiten:

Drogen, spirituelle Praxis, Nahtoderlebnis, Aufstieg der Kundalinienergie, Schock, tiefe Verzweiflung oder Gnade.

Das Ergebnis ist immer dasselbe, jedoch wie wir dorthin gelangen kann sehr unterschiedlich sein, doch das „Wie“ ist entscheidend für unseren gelebten Alltag, wenn wir wieder vom Gipfel herunterkommen (von der Ausnahme, dass jemand am Gipfel bleibt spreche ich hier jetzt nicht, das ist ein anderes Thema).

Der Hauptgrund, warum das so entscheidend ist: Nur wenn du aus eigenen Kräften du dorthin gekommen bist, kennst du den Weg. Deinen Weg.

Alle anderen Arten in Samadhi zu gelangen bieten dies nicht.

Den Weg zu kennen, ist deshalb so wichtig, weil du ihn bei Bedarf wieder findest.

  • Samadhi aufgrund von Drogen ist fatal, denn du wirst so oft wie möglich wieder dorthin wollen und das einzige, was du dafür kennst ist die Droge!
  • Schock, tiefe Verzweiflung und Nahtoderlebnis wirst du definitiv nicht als gangbaren Weg wählen wollen.
  • Gnade ist Gnade ist Gnade, hier kannst du nichts dazu beitragen (bzw. alles was du bisher getan hast, trägt zur Gnade bei)
  • Die Kundalini-Energie zu erwecken ist, tatsächlich eine Möglichkeit. Das gelingt zwar nur wenigen willentlich, ist aber möglich. Hat aber einen Nebeneffekt, der meist zum Haupteffekt wird nämlich, dass es viel Wissen und Erfahrung braucht, um mit dem Freisetzen dieser mächtigen Energie umgehen zu können. Idealerweise hast du jemanden an deiner Seite der den Weg schon gegangen ist und dich daher begleiten kann. Ansonsten kann diese transformierende Energie deinen Alltag so durcheinander wirbeln, dass du nur mehr mit „Schadensbekämpfung“ beschäftigt bist.
  • Bleibt also nur die spirituelle Praxis. Damit kannst du in Samadhi gelangen UND wenn du rausfällst (und das wirst du wiederholt erleben), weißt du wie du wieder aus eigener Kraft dort hinkommst. Das ist der gesunde Prozess, um Erleuchtung auch für den Alltag nutzbar zu haben und es nicht bei einem einmaligen „Gipfelerlebnis“ zu belassen.

Und auf diesem Weg sehen wir uns, wenn du bereit dafür bist und ich beschreibe dir den Gipfel, zeige dir Hindernisse am Weg und falls du nicht zu den wenigen Ausnahmen gehörst, die oben bleiben, begleite ich dich auch wieder hinunter.

Ananda

 

 

 

 

 

 

 

 

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Es ist nie zu spät um so zu sein, wie man gemeint ist.

Haben wir nicht alle immer wieder einen intensiven Dialog mit unserem lieb gewonnenen inneren Schweinehund? Ich müsste... ich sollte... Gesünder essen, Sport treiben und noch vieles mehr.

Niemand muss, niemand müsste. Aber jeder könnte, wenn er will und bereit ist, seine Komfortzone zu verlassen.

Klar, dann wird der liebe Schweinehund meckern, denn er will alles zu behalten, wie es ist.

Aber wie wäre dein Leben, wenn du mehr auf dich selbst hörst, anstatt auf all das, was dich scheinbar einschränkt, Rücksicht zu nehmen? Wage doch mal dieses Gedankenspiel. Spielen macht Spaß.

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