In den stürmischen Zeiten der Gegenwart die eigene Mitte und damit den individuell richtigen Lebensweg einzuschlagen, ist nicht leicht. Viele Aspekte sind dabei zu beachten – physisch wie mental. Damit diese schwere Aufgabe leicht gelingt, haben wir hier einige wichtige Hinweise zusammengetragen, die dabei helfen sollen, den eigenen Lebensweg zu finden. Dazu geben wir Richtungshinweise zu einigen wichtigen Fragen.

Wer bin ich?

Eine der wichtigsten Fragen, die sich im Leben stellen, ist die nach der eigenen Persönlichkeit. Nicht nur, aber auch in der Jugend, stellt sich die Frage nach der eigenen Identität. Und diese Frage wird auch immer schwerer zu beantworten. Denn die digitalisierte und dynamische Gegenwart erfordert von uns ja oft genug Umstellungen – völlig egal, ob wir zu diesen überhaupt bereit sind. Dennoch ist es wichtig, dass wir uns über unseren Kern im Klaren sind. Denn ohne ihn geraten wir schnell ins Schwimmen. Erst wenn wir über uns selbst Bescheid wissen, können wir anfangen, unsere Ziele zu definieren und unseren Lebensweg vorzudenken. Dabei gilt es auch, besondere persönliche Merkmale wie Hochsensitivität oder –sensibilität aufzudecken und als Teil des eigenen Wesens zu akzeptieren.

Die erste Voraussetzung, um die eigene Persönlichkeit zu verstehen ist eine Offenheit gegenüber den eigenen Eigenschaften, die gleichzeitig aber in eine Akzeptanz mündet. Statt mit Dir zu hadern, solltest Du Dich so akzeptieren, wie Du bist – ohne die Möglichkeit zur Weiterentwicklung dabei auszuschließen. Es gehört zu den größten Stärken der Spezies Mensch, das Potenzial zur Selbstreflexion zu haben. Und ohne die Bereitschaft, dieses Potenzial zu nutzen, wird ein Fortschritt in der Persönlichkeitsentwicklung kaum möglich sein.

Deshalb muss die erste Frage lauten: Was sind meine Stärken und Schwächen?

Kein Mensch ist perfekt, aber als Individuen haben wir alle unsere Stärken. Wer privat und beruflich sowie charakterlich weiterkommen will, muss sich zunächst dessen bewusst sein, dass er oder sie überhaupt Stärken hat. Besonders Menschen mit geringem Selbstwertgefühl haben hier oft Schwierigkeiten. Aber wie schon gesagt: So wenig wie es Menschen gibt, die keine Schwächen haben, gibt es auch keine, die keine Stärken haben. Die Akzeptanz dieser schlichten und logischen Überlegung ist ein wichtiger Schritt nach vorn.

In welchen Situationen fühlst Du Dich stark und kannst andere Menschen bereichern?

Wo kannst Du am meisten konstruktive Gedanken einbringen und kreativ wie auch fördernd wirken? Diese Fragen dienen dazu, persönliche Stärken zu ermitteln. Hilfreich kann es sein, diese schriftlich festzuhalten und sie somit zu visualisieren. Mit der Ermittlung der eigenen Stärken hat man schon einen Teil der eigenen Persönlichkeit entdeckt und ist sich über diesen bewusst.

Genauso offen wie mit den Stärken muss man aber auch den Schattenseiten erlauben, schriftlich fixiert zu werden.

Ohne die eigenen Schwächen hätten wir keine Persönlichkeit und wären keine Charaktere. Deshalb ist es nur gut und richtig, dass diese direkt neben den Stärken schriftlich fixiert werden. Die Schwächen können sowohl sozial sein als auch unmittelbar nur mit der eigenen Person zu tun haben. Es ist ein Akt des Mutes und der Stärke, sich diesen Schwächen zu stellen und ihre Existenz als Teil des Selbst zu akzeptieren. Im Zwiegespräch mit sich selbst sollte es Dir aber möglich sein, sie deutlich zu machen – sonst wird es im Gespräch mit anderen Menschen nie gelingen.

Werte definieren

Jeder Mensch hat Werte, die ihm besonders wichtig sind, eine Art inneren ethischen Kompass, der das eigene Tun, Denken und Erleben maßgeblich beeinflusst. Ohne diese Werte sind wir kein handlungsfähiger Teil einer Gesellschaft, sondern rein auf das Ego getrimmte Wesen. Als mitfühlende Menschen möchten wir uns aber im Klaren darüber sein, was diese Werte sind. Dabei sind Werte wie Freiheit, Sicher, Loyalität, Ehrlichkeit, Diskretion, Glaubwürdigkeit sicherlich jedem Menschen wichtig – doch die Gewichtungen können bisweilen sehr unterschiedlich ausfallen. Also lohnt sich auch hier die Visualisierung – zunächst aufschreiben, und dann herausfinden, welche Werte für Dich am wichtigsten sind.

Genauso zentral ist aber die Frage: Wie weit würde man für diese Werte gehen? Es gibt zahlreiche Situationen, in denen zu starre Werte die persönliche Entwicklung behindern können. Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, die eigenen Werte gelegentlich zu überprüfen und eigene Positionen zu verwerfen. Das heißt nicht, dass man Ideale im Falle einer Opportunität immer gleich verwirft, sondern dass man sie reflektiert und nicht immer starr an ihnen festhält.

Ziele ausloten

Hat man herausgefunden, welche Persönlichkeit man besitzt und diese akzeptiert sowie die eigenen Werte klar vor Augen, kann es mit der Zielsetzung losgehen. Dabei sollte man, um die Ziele realistisch und klar zu halten, die Aspekte „Persönlichkeit“, „Beruf“ und „Privates“ voneinander trennen. Es ist wichtig, dass man dabei realistisch bleibt und kurz-, mittel- und langfristige Ziele definiert, um sich selbst motiviert zu halten. Nur, wenn etwas in kürzerer Zeit auch etwas erreichen kann, bleibt die Motivation vorhanden, um langfristige Ziele zu verfolgen.

Was die Persönlichkeit angeht, so kann man schon mit der Liste der Stärken und Schwächen erheblich arbeiten.

Denn die eigenen Schwächen abzubauen, die eigenen Stärken aber weiterhin zu verbessern, sollte im Kern das Ziel eines jeden Menschen sein.

Privat ist die Frage natürlich, was für Vorstellungen man hat – möchte ich eine unverbindliche Partnerschaft eingehen oder ist mir eine dauerhafte Bindung sehr wichtig? Wie lange möchte ich arbeiten? Diese Frage hat natürlich eine enge Verbindung mit dem Bereich Karriere. Gehöre ich zu den Menschen, die auch im Alter noch arbeiten wollen? Möchte ich lieber früher in Rente gehen, um meinen Lebensabend zu genießen? Ist mein Beruf so, dass ich noch lange mit Freude darin arbeiten kann? Wie wichtig ist mir Geld? Wie viel Anerkennung brauche ich für meine Arbeit?

Und natürlich, wiederum zwischen Karriere und Privatleben angesiedelt: Bin ich bereit, für meine Karriere öfter den Wohnort zu wechseln und kann ich mit dem Einverständnis meines Partners rechnen? Nicht jeder Mann und jede Frau möchte den eigenen Lebensmittelpunkt gern verlagern, um seinem Partner größere finanzielle Vorteile zu gewähren.

Sich Ruhe erlauben

Dank permanenter medialer Reizüberflutung, Druck von Seiten der Arbeit, aber auch des Privatlebens, sind wir heutzutage dauernd gestresst. Deshalb ist es so wichtig, dass wir Zeit für uns selbst haben, die wir auch klug verwenden und genießen. Mit welcher Beschäftigung wir sie verbringen, ist natürlich uns überlassen. Dabei sollte man sich nicht von Trends beeinflussen lassen, sondern lieber auf sich selbst hören. Es gibt viele Leute, die dafür den stillen Spaziergang im Wald oder Park bevorzugen, wohingegen andere Lieber beim Yoga Körper und Seele in Einklang bringen.

Wieder Andere bevorzugen die intensiven Muskelanstrengungen im Fitnessstudio. Aber es spricht auch nichts dagegen, mit einem grünen Tee und einem guten Buch eine stille Ecke zu suchen und sich dort einfach zu entspannen. Letztendlich handelt es sich hierbei um eine Ansichtssache und um eine Frage der persönlichen Bedürfnisse. Auf diese sollte man allerdings hören. Denn gerade heutzutage werden Erkrankungen wie Burn-Out und Depressionen immer häufiger – vielleicht wären sie vermeidbar, wenn die Leute sich nicht ganz so viel zumuten würden.

Den eigenen Weg finden

Du solltest versuchen, im Leben Deinen eigenen Weg zu finden – so wie es für die Methoden zur Entspannung auch gilt. Niemand kann Dir vorgeben, was die richtige Methode und das richtige Instrument ist. Freiheit bedeutet auch, frei entscheiden zu können, welchen Weg man einschlägt und mit Verantwortung die entsprechenden Konsequenzen zu tragen.

Das Leben ist zu einzigartig und kostbar, um es nach den Konventionen zu gestalten, deren vermeintlich einzige Richtigkeit sich Andere zu behaupten erdreisten.

Der richtige Lebensweg ist so individuell wie jeder Mensch.

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