• Der Ernst des Lebens

Der Ernst des Lebens ? Lass ihn dir nicht einreden

Wer heutzutage den Fernseher anschaltet, eine Zeitschrift durchblättert oder dem Autoradio lauscht, der hört ständig etwas von Krisen, von mickrigen Renten, notwendiger Altersvorsorge und ähnlichen bedrückenden Meldungen. Nur selten werden Aufrufe, das Leben zu genießen, hörbar. Wer Freude am Leben entwickelt, der wird kritisch beäugt und schnell als Faulpelz abgestempelt.

Warum erscheint es den meisten Deutschen so anrüchig, dass man Spaß haben und das Leben genießen möchte? Und wie kann man einen Weg finden, eine gute Balance zwischen Ernst und Freude am Leben zu halten?

Gründe für den sogenannten Ernst des Lebens

  • Wenn Kinder in die Schule kommen, heißt es: Jetzt beginnt der Ernst des Lebens.
  • Wenn sie dann das Studium beginnen, heißt es wieder: Jetzt beginnt der Ernst des Lebens.
  • Wenn dann die erste Arbeitsstelle angetreten wird, hören die nun Erwachsenen wieder: Jetzt beginnt der Ernst des Lebens.

Was für eine schwere Hypothek für alle, die gerne auch Spaß und Freude am Leben hätten, die neugierig sind auf Entdeckungen, die sie nur deshalb machen, weil sie spielerisch an die Dinge herangehen.

Schon die Kriegsgeneration wusste, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist. In der Zeit danach wurde es Kindern wieder möglich, im Spielen die Welt für sich zu entdecken. Im Laufe der Jahrzehnte konnten sich Kinder wieder mehr entfalten und eigenen Bedürfnissen nachgehen. Seit einigen Jahren wachsen unter den Deutschen allerdings die Ängste vor Altersarmut und Versorgungsengpässen. Schon in den Schulen wird den Kindern und Jugendlichen deutlich vor Augen geführt, dass sie ihre Karrieren gut planen müssen und dass keinerlei Fehltritte erlaubt sind.

Während Studierende sich noch vor einigen Jahren ausprobieren und gegebenenfalls auch einen Wechsel des Studiums vornehmen konnten, so ist dies im Zuge der Bachelor und Master-Studiengänge nahezu unmöglich geworden. Studium und Ausbildung sind mittlerweile deutlich verschulter und lassen jungen Menschen wenig Spielraum zur persönlichen Entfaltung. Ein Auslandsjahr beispielsweise, diente früher der Erweiterung des Erfahrungsschatzes. Heute verfolgen junge Menschen damit oft den Zweck, sich ihre berufliche Zukunft ebnen zu wollen.

Wie man die Freude im Leben zurückgewinnen kann

Wer sein Leben lang nur dem Prinzip „Schaffe, schaffe, Häusle bauen“ folgt, der wird nicht glücklich werden. Damit es dir wirklich gut geht, solltest du viele Entspannungsphasen und spannende Erlebnisse in dein Leben einbauen. Das können einfache Freizeitaktivitäten oder Treffen mit Freunden sein. Aber auch weite Reisen können dazu dienen, dass man das Leben zu schätzen lernt und zu schätzen weiß. Auf Reisen gibt es viel zu Entdecken und zu Lernen.

Generell gilt, dass du stets deinem Herzen folgen solltest: Wenn dir etwas zu viel wird, dann zögere nicht und ziehe rechtzeitig die Reißleine. Gehe eine Sache lieber langsam an, statt durch das Leben zu hetzen. Dabei weitet sich der Blick und fällt auf Dinge, die einem sonst verschlossen bleiben würden. Wenn du dich hingegen langweilst und das Gefühl hast, das Leben ziehe an Dir vorbei, dann gehe auch hier den ersten Schritt und stoße eine Veränderung an. So findest du die Freude am Leben zurück.

Fühl in dich hinein: Hast du noch Freude daran? Liebst du deine Arbeit? Freust du dich über die Menschen um dich herum? Gönn dir Stille und Rückzugszeiten, um Bestandsaufnahmen zu machen. Dabei weitet sich dein Blick und fällt auf Dinge, die dir sonst verschlossen bleiben würden. Es ist nicht notwendig verbissen und kämpferisch durchs Leben zu gehen.

Spielerisch und mit freudiger Begeisterung erreichst du deine Ziele viel einfacher.

So wird aus dem Ernst des Lebens: Die Freude des Lebens.

Werde in nur sieben Schritten Meister deines Lebens

Es gibt viele Fragen, die in Zusammenhang mit dem persönlichen Sein gestellt werden. Von Männern und Frauen jeden Alters. Einige dieser Fragen erreichen mir immer wieder und eine davon ist: „Wie meistere ich mein Leben?“ Hast du sie dir auch schon gestellt?
Ich kann diese Frage mit jeder Menge Theorie beantworten – klar, aber die, die mich kennen, wissen: Praktische Tipps und das eigene, am besten schriftliche Heranarbeiten an ein Thema verbunden mit Übungen, das ist die Mischung, die aus Fragezeichen Ausrufezeichen macht. Daher hier für dich, die du dir diese Frage stellst: Mein E-Book: „Wie du in sieben Schritten Meister deines Lebens wirst“.

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Kennst du schon unsere 1-Minuten-Coachings?

Wir können uns das Wissen und die Kraft unseres Unterbewusstseins zu Nutze machen, wenn wir zu verstehen lernen, was es uns sagen will und begreifen, wie das Unterbewusstsein arbeitet. Wir müssen dafür einerseits die Impulse unseres Unterbewusstseins wahrnehmen, um uns dann bewusst entscheiden zu können, diesem Impuls zu folgen oder nicht. Andererseits können wir selbst unserem Unterbewusstsein Botschaften vermitteln. Genau dies tun wir mit den 1-Minuten-Coachings. Unter diesem Link findest du weitere Informationen: 1-Minuten-Coachings.

Sig

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Laula

Hallo Anne, Hallo Anne, wie Recht du hast. Da ich genauso erzogen wurde, war mir gar nicht bewusst, dass ich bzw. wir als Eltern, dass auf unseren Sohn transportiert haben. Er gab uns jetzt die Rückmeldung, dass er noch nicht weiß, was er später machen wird und das er mit seinen Noten zufrieden ist. Er besucht die 8. Kl des Gym und hat im Januar die 7. übersprungen. Wir haben nicht gemerkt, dass wir Druck aufgebaut haben, davon, dachte ich zumindest, bin ich frei. Doch genau diese Sätze haben den Druck bei ihm ausgelöst. Er bekommt ein durchschnittliches Zeugnis, was… Read more »

Es ist nie zu spät um so zu sein, wie man gemeint ist.

Haben wir nicht alle immer wieder einen intensiven Dialog mit unserem lieb gewonnenen inneren Schweinehund? Ich müsste... ich sollte... Gesünder essen, Sport treiben und noch vieles mehr.

Niemand muss, niemand müsste. Aber jeder könnte, wenn er will und bereit ist, seine Komfortzone zu verlassen.

Klar, dann wird der liebe Schweinehund meckern, denn er will alles zu behalten, wie es ist.

Aber wie wäre dein Leben, wenn du mehr auf dich selbst hörst, anstatt auf all das, was dich scheinbar einschränkt, Rücksicht zu nehmen? Wage doch mal dieses Gedankenspiel. Spielen macht Spaß.

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