Das Thema Freundschaft beschäftigt die Menschheit wahrscheinlich schon so lange, wie sie existiert.

Soziologen und andere Experten sind sich darin einig, dass diejenigen, die Freunde haben, ein viel glücklicheres Leben führen. Bereits im Kindesalter suchen wir uns unsere Spielkameraden selbst aus und die ersten Freundschaften entstehen. Dennoch haben diese Sandkastenfreundschaften kaum etwas mit den Freundschaften im Erwachsenenalter zu tun.

Warum sind Freunde so wichtig?

Insbesondere die besten Freundinnen sind für Mädchen und Frauen sehr wichtig im Leben. Vielleicht hast du auch eine beste Freundin, mit der du über alles reden kannst und die dir auch in schlechten Zeiten zur Seite steht. Ich hatte  und habe „meine“ Eva. Beste Freundinnen nehmen eine Schlüsselrolle ein, weil du ihr alles anvertrauen kannst und sie oftmals sogar wichtiger als deine Eltern oder Geschwister sind. Dennoch hast du nur selten eine einzige beste Freundin in deinem Leben. Du lernst neue Leute kennen, knüpfst neue Freundschaften und findest eine andere beste Freundin.

Männer verhalten sich in diesem Zusammenhang anders, zwar haben sie häufig einen guten Freund, aber dieser ist austauschbarer.

Wenn er nicht erreichbar ist, unternehmen Männern einfach etwas mit einem anderen Kumpel. Ein weiterer Unterschied zwischen Frauen- und Männerfreundschaften besteht darin, wie die Freundschaften geführt werden. Zwischen den Geschlechtern gibt es hier deutliche Unterschiede. Während Frauen mit ihren Freundinnen auch intime Dinge besprechen und sich öffnen, behalten Männer persönliche Dinge für sich und geben kaum etwas preis.

Wie haben sich die Freundschaften heutzutage verändert?

In diesem Zusammenhang kann von der Freundschaft 2.0 gesprochen werden, denn das Internet ermöglicht neue Formen der Freundschaft. Durch soziale Netzwerke wie beispielsweise Facebook haben sich auch die Freundschaften verändert.  Viele Menschen haben eine endlose Freundschaftsliste bei den sozialen Netzwerken, aber diese virtuellen Freundschaften sind in der Regel eher oberflächlich und wenig intensiv.

Mich findest du hier bei Facebook mit meiner Seite!

Das Internet ermöglicht den Usern sich so zu präsentieren, wie sie sein wollen und können sich daher auch verstellen, was bei einer realen Freundschaft nicht möglich ist. Ich mag’s gerne, Menschen persönlich zu kennen, auch wenn der erste Kontakt über das Internet entstanden ist. Daher bin ich mit privaten Informationen im virtuellen Bereich äußerst sparsam.

Warum sind Freunde gut für deine seelische Gesundheit?

Wer Freundschaften hat und gute Beziehungen zu seinen Freunden pflegt, kann das eigene Wohlbefinden steigern. Funktionierende soziale Beziehungen machen dich zufriedener und gesünder. Sie verringern das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Depressionen. Ferner können Freundschaften auch bei Stresssituationen helfen. Viele fühlen sich dann ruhiger und sicherer. Gefestigte Freundschaften steigern außerdem das eigene Selbstwertgefühl.

Alles in allem sind Freundschaften für dich und deine Gesundheit sehr wichtig, gerade dann, wenn du zu den außergewöhnlichen Menschen zählst.

Wer Freunde findet und die Beziehungen gut pflegt, indem auch manchmal die eigenen Bedürfnisse zurückgestellt werden, kommt  auch als hochbegabter oder hochsensibler Mensch leichter durchs Leben.

Darüber hinaus haben Freundschaften noch eine andere Funktion: Wir üben damit Partnerschaftlichkeit. Denn es wird dir in Freundschaften sehr ähnlich wie in deinen Liebesbeziehungen ergehen: Wenn du in einer Partnerschaft keine Nähe zulässt, ist das meist auch bei Freundschaften und allen anderen zwischenmenschlichen Beziehungen so.

Meine Frage nun an dich: Wie sehen deine Freundschaften aus?

Sig

 

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