Ihre Mutter sagte eines Tages zu Anne und ihren Geschwistern, dass die Menschen IMMER über einen reden, völlig egal was man tut. Deshalb können die Kinder auch gleich so leben, wie es ihnen passt, denn es spielt keine Rolle, was andere Menschen über einen denken.

Dieses Motto hat Anne sich zu Herzen genommen und spricht im Interview darüber, wie es ihr selbst gelungen ist, ihre Hochsensitivität bestmöglich in ihr Leben zu integrieren, bzw. ihr Leben danach auszurichten. Sie lebt heute so, dass jeder Kontakt zu anderen Menschen ein gewählter Kontakt ist, dass jedes Gespräch mit anderen Menschen ein gewähltes Gespräch ist. Auf diese Weise umgibt sie sich nur noch mit Menschen, die zu ihrem Lebensweg passen, die in ihre Ausbildungen passen und mit denen sich der Kontakt einfach gut und stimmig anfühlt.

Einblick in das Interview mit Anita Zoder anlässlich des Kongresses „Ich will leben“:

Anne erwähnt, dass Menschen häufig ein Problem mit ihrer eigenen Hochsensibilität/-sensitivität haben, weil sie diese selbst noch nicht akzeptieren können. Selbstreflexion und Selbstakzeptanz sind diesbezüglich wichtige Aspekte, um das eigene Glück zu finden.

Die Bewusstwerdung des eigenen Ichs erlangt man immer, wenn Annes beliebteste Coaching-Frage lautet: „Hättest du dieses Problem jetzt auch, wenn du jetzt nicht darüber nachdenken würdest?“ Die Betonung liegt dabei auf dem Jetzt. Natürlich ist ein Problem damit nicht gelöst, aber es hindert uns nicht länger daran, dass JETZT zu genießen und zu (er)leben.

Alles worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken, wird größer.

Lenken wir es auf unsere Probleme, dann werden auch diese größer und sie nehmen einen immer größeren Teil unserer Lebensqualität für sich in Anspruch.

Im weiteren Gesprächsverlauf geht es um die Betrachtung und Auflösung von Glaubenssätzen.

Wir haben die Freiheit unsere Glaubensmuster zu hinterfragen und wirklich ALLES infrage zu stellen. Diese Freiheit ist unbegrenzt und sie ermächtigt uns, unser ganzes Leben zu verändern. Diese Freiheit beinhaltet also automatisch auch eine unvorstellbar große Verantwortung und diese auszuhalten und sich ihr zu stellen, ist eines der schwierigsten Dinge im Leben. Wenn ein Mensch zum ersten Mal diese Verantwortung erkennt, so erkennt er auch, dass er nie wieder auf irgendetwas oder irgendjemand anderen Verantwortung übertragen kann. Und das muss man lernen auszuhalten.

Weitere Gesprächsthemen sind die Bedeutung von Trost und Mitgefühl.

Wichtige Aspekte bei der Erziehung von Kindern, Tipps zum besseren Umgang mit Problemen und Hinweise zur Sinnhaftigkeit von Lebensplänen.

Anne gibt sehr viele Einblicke in ihr Leben und ihre Vergangenheit.

Sie verrät durch welche Erfahrungen sie wichtige Lektionen lernen konnte und wie und warum sie das an andere Menschen weitergibt. Mit erkenntnisreichen Informationen, bezogen auf das Ziel mehr Sinnhaftigkeit und Leichtigkeit ins Leben zu bringen, rundet sie das Interview ab.

Lies dazu auch Anne’s Artikel: „So veränderst du deine Glaubenssätze ins Positive“: https://open-mind-akademie.de/glaubenssaetze-opferrolle-metakognition/