Wie wichtig es ist, sich gut zu ernähren und einen gesunden Lebensstil zu pflegen, ist inzwischen längst klar. Auch du kannst viel für mehr Wohlbefinden und Vitalität tun, wenn du deinen Speiseplan und deine Gewohnheiten genauer unter die Lupe nimmst. Immer größere Aufmerksamkeit genießt in diesem Zusammenhang die Hanfpflanze. Sie nämlich kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet viel Positives bewirken.

CBD Öl: Viele Einsatzmöglichkeiten, neue Erkenntnisse

Das Problem mit Hanf ist, dass viele Menschen bei dieser Pflanze lediglich an die berauschende Wirkung des Inhaltsstoffes THC und den hiermit verbundenen, zwielichtigen Ruf des Gewächses denken. In Wirklichkeit aber ist diese Pflanze mehr als ein Lieferant für berauschende Substanzen, denn sie enthält auch das sogenannte Cannabidiol, kurz CBD.

Im Vergleich zu THC hat CBD eine nur sehr schwache psychoaktive Wirkungsweise, weswegen es als Nahrungsergänzung frei verkäuflich ist. An positiven Effekten jedoch mangelt es Cannabidiol nicht. Wissenschaftler sind aktuell noch dabei, die zahlreichen potenziellen Einsatzgebiete genauer zu beleuchten, haben aber schon jetzt viel zu berichten. Über den aktuellen Stand der Wissenschaft informiert leafly.de.

So soll Cannabidiol auf unterschiedliche Art und Weisen wirken.

Forscher verknüpfen die Substanz mit einer antipsychotischen Wirkungsweise, die bei der Behandlung unterschiedlicher psychischer Erkrankungen hilfreich sein könnte. Hinzu kommen weitere Erkenntnisse und Hinweise, die Cannabidiol als mögliche Unterstützung im Kampf gegen

• Krebs
• Multiple Sklerose,
• Parkinson,
• und Epilepsie

auf den Plan treten lassen. Darüber hinaus forschen Wissenschaftler auch in anderen Bereichen und in Bezug auf Erkrankungen, unter denen viele Menschen oft jahrelang leiden. Da Cannabidiol auch entzündungshemmend wirken kann, steht sein Einsatz bei Krankheiten wie Asthma, Arthritis, verschiedenen Autoimmunerkrankungen und Darmkrankheiten mit chronisch-entzündlichem Verlauf zur Debatte.

Hinzu kommt, dass Cannabidiol auch die Nerven schützen und Ängste lösen kann. Hier wird die Wissenschaft auch der Zukunft sicher noch viele spannende Erkenntnisse veröffentlichen.

Cannabidiol steht wie bereits erwähnt als frei verkäufliches Nahrungsergänzungsmittel zur Verfügung. Hier ist es selbstverständlich wichtig, dass du auf seriöse Bezugsquellen achtest und ein Präparat findest, das zu deinen Bedürfnissen passt. Laut nordicoil.de wird deren Cannabis-Extrakt für unterschiedlich konzentrierte Öle ausschließlich aus biologisch angebauten Hanfpflanzen extrahiert.

Hanfprotein: Gut für den Körper

Cannabidiol alleine ist bereits ein guter Grund, die Hanfpflanze künftig nicht mehr zu verteufeln. Doch es geht noch weiter, denn auch Hanfsamen selbst zählen zu den modernen „Superfoods“ und liefern viele wertvolle Inhaltsstoffe. Auch sie machen nicht high und können daher ganz unbesorgt in die tägliche Ernährung aufgenommen werden. Wie hanfpedia.de berichtet, schmecken Hanfsamen sowohl pur als auch in Müsli oder Salat und können in Joghurts, Shakes oder Smoothies verarbeitet werden. Hinzu kommt die Möglichkeit, aus Hanfsamen Pflanzenmilch herzustellen oder Brot mit ihnen zu backen.

Worin aber liegt nun der Vorteil, für den Hanfsamen in diesen Tagen so gelobt werden? Die Antwort ist simpel und dennoch komplex, denn Hanfsamen enthalten eine ganze Reihe wertvoller Stoffe, die deinen Körper unterstützen. Vor allem das pflanzliche Protein ist leicht verdaulich und kann vom Körper sehr gut aufgenommen werden. Alle notwendigen Aminosäuren sind in den kleinen Samen vorhanden, sodass auch Veganer und Vegetarier ihre Ernährung mit ihnen optimieren können.

Darüber hinaus enthalten Hanfsamen viele Ballaststoffe, die essenziellen Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 und viele weitere Vitamine sowie Mineralstoffe. In einer Portion stecken daher die fettlöslichen Vitamine A, D sowie E und weitere des B-Komplexes sowie Vitamin C. Wie die Vitamine im einzelnen wirken, erklärt das Vitamin-Lexikon von apotheken-umschau.de sehr ausführlich.

Ganz nebenbei versorgst du dich auch mit

• Eisen,
• Calcium,
• Zink,
• Magnesium
• und Kalium.

Bist du also regelmäßig körperlich aktiv, ernährst dich rein pflanzlich oder möchtest einfach nur sicherstellen, dass du mit allem versorgt wirst, was du brauchst, können Hanfsamen in der täglichen Ernährung ein wertvoller Bestandteil sein. Am besten ist es natürlich, Bio-Samen zu kaufen. Der regelmäßige Konsum soll dann den Muskelaufbau fördern, dein Immunsystem stärken und auch eine schützende Wirkung in Bezug auf deine Nieren entfalten. Und fühlst du dich besser, profitiert auch dein Selbstbewusstsein.

Hautpflege mit Hanf: Natürlich und schonend

Fest steht also: Wir können das Cannabidiol der Hanfpflanze auf vielfältige Weise verwenden und auch Hanfsamen konsumieren, ohne uns dabei strafbar zu machen. Zusätzlich zur inneren Anwendung aber kann Hanf auch bei der Pflege von Haut und Haar zum Einsatz kommen. Hier ist es das Hanföl, das die wertvollen Inhaltsstoffe der Samen transportiert und die Haut so gut versorgt. Auch trockene und gereizte Haut kann mit Hanf-Kosmetik beruhigt werden, da die enthaltenen Fettsäuren Feuchtigkeit binden.

Und geht es um unreine Haut, sollen Cremes mit Cannabidiol hilfreich sein. Hier ist es vor allem die anti-entzündliche Wirkung des Inhaltsstoffes, die Unreinheiten und kleinen Entzündungen vorbeugt. Gemeinsam mit Antioxidantien aus den Hanfsamen kann die Haut so besser geschützt und bei regelmäßiger Anwendung sogar gestärkt werden.

Ist dir eine sinnvolle und natürliche Hilfe gegen Umwelteinflüsse wichtig, könnte Hanf-Kosmetik also genau das richtige sein. Auch hier solltest du dich auf hochwertige Produkte konzentrieren, die ohne künstliche Inhaltsstoffe auskommen.