• hochbegabte Frauen unsexy.

Sind hochbegabte Frauen etwa unsexy?

Fast schien es so, als sei die Benachteiligung von Frauen und Mädchen längst ein alter Hut.

Im Zeitalter von Girls Day und Frauenbeauftragten sei es höchstens noch eine Frage von Begabung, dass Frauen auch in die höheren Etagen von Unternehmen aufstiegen. Weit gefehlt. Da war wohl der Schein und guter Wille mehr, als das Sein. Denn hochbegabte Frauen, die über eine höhere Intelligenz (egal welcher Art) verfügen, sind in vielerlei Hinsicht mehr als benachteiligt.

In deutschen Schulen werden Schülerinnen und Schüler mit Hochbegabung selten richtig gefördert.

Hochbegabte Jungen fallen öfter auf, sie stören den Unterricht und zeigen nicht die Leistung, zu der sie im Grunde fähig wären. Mädchen arrangieren sich nicht nur im Unterricht, sondern sie bleiben ruhig, arbeiten gut mit und es sieht so aus, als bräuchten sie keine spezielle Förderung.

Dazu kommt, dass hochbegabte Mädchen in der Schule schneller mit ihren Aufgaben fertig sind, als die Mitschüler, dieses mitbekommen und Zeit genug haben, darüber zu reflektieren.

Und wenn Mädchen anders sind, als die anderen, dann wirkt sich das aus: Sie schämen sich und fühlen sich minderwertig. Wenn Mädchen also ihre Gaben richtig nutzen können und darin noch vom Lehrer bestärkt werden, dann fördert das ihr Selbstvertrauen. Damit gerade solche Mädchen sich auch normal finden, brauchen sie ein Umfeld, welches sie besonders trägt.

Zwar sind Hochbegabte generell – egal ob sie Mädchen oder Jungen sind – in ihrem Selbstwert gefährdeter als andere Menschen, doch da sich Mädchen im allgemeinen angepasster und zunächst unauffälliger verhalten, scheint es so, als bräuchten sie keine extra Förderung. Doch der Selbstwert dieser Mädchen ist eher gering. Hochbegabten Mädchen und Frauen mangelt es häufig an Selbstbewusstsein.

Für hochbegabte Frauen setzt sich das Dilemma später fort, auch bei der Wahl eines Partners

Da sie ihre Weiblichkeit aufgrund ihrer hohen Intelligenz sehr gut reflektieren können und auf der anderen Seite in der Lage sind, alle möglichen Phantasien im Kopf durchzuspielen, fällt es ihnen oftmals schwerer, als anderen, sich einfach auf eine Beziehung einzulassen. So sind hochbegabte Studentinnen weitaus häufiger Singles, als andere. Sie imaginieren nicht nur alle möglichen Seiten der Partnerwahl, sondern auch alle Probleme, die z. B. das Mutter-Sein mit sich bringen könnte. Dass die Mutterschaft positiv sei, sehen sie zwar auch, ihnen ist aber sehr bewusst, was sie für eine hohe Verantwortung mit einem Kind auf sich nehmen.

Die Männer dagegen suchen zwar adäquate Partnerinnen, mit denen sie sich auf Augenhöhe verständigen können, nach dem Credo: klug sein ist schön. Aber wenn sie auf hochbegabte Frauen treffen, wird schnell klar, dass es zwar eine Erotik der Intelligenz gibt und die Attraktivität dieser Frauen durchaus sehr groß sein kann, doch es funkt nicht zwischen ihnen.

Die Frauen sind oft attraktiv, haben Esprit und finden dennoch keinen Partner. Die Männer, die sie kennen lernen, werden Freunde, gute Kumpel – aber keine Lebensgefährten, mit denen sie Tisch und Bett teilen können.

Ist Intelligenz unweiblich und unsexy?

Vielleicht spielt eine Vermännlichung oder Entweiblichung dabei eine Rolle? Hochbegabte Frauen werden oftmals als wenig weiblich wahrgenommen. Geistige und intellektuelle Fähigkeiten scheinen noch immer eher Männern zugeschrieben zu werden als Frauen, und das ganz besonders, wenn sie dazu noch attraktiv sind.

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