Hochsensible Menschen stecken häufig in einer scheinbar unüberwindlichen Zwickmühle. Sie sind hin- und hergerissen zwischen dem Bedürfnis das zu tun, was sie glücklich macht, und dem Wissen, dass sie durch einen Job ihre Existenz sichern müssen. Denn immer wieder fällt auf, hochsensible Menschen verfügen über spezielle Fähigkeiten und Talente, die sie deutlich von ihren Mitmenschen abheben, doch es gelingt ihnen seltener, aus diesen Begabungen „Kapital zu schlagen“. Ein Beruf stellt für hochsensible Menschen eine Berufung dar, sie wollen einen sinnvollen Beitrag leisten und nicht einfach nur ihre „Brötchen verdienen“. Dieser gerechtfertigte hohe Anspruch steht oftmals im Widerspruch zum Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit.

Ausgeprägte Wertvorstellungen und die Berufswelt – ein unauflöslicher Konflikt?

Hochsensible Menschen könnten durch ihre vielfältigen Begabungen ihrem Umfeld und ihrem Arbeitgeber viel geben. Es ist aber häufig nicht ihre oberste Priorität einen gut bezahlten Job zu finden, sondern viel eher einen Job, der dem Hochsensiblen Raum gibt, seine hohen Werte zu leben und sich zu entfalten.

Viele hochsensible Menschen haben auch bereits erkannt, dass es sich lohnt zugunsten ihrer eigenen Persönlichkeit und Gesundheit auf einen sehr gut bezahlten Job zu verzichten, wenn er nicht zu ihnen passt. Zudem stellen hochsensible Menschen ihr Licht oft unter den Scheffel und überlassen es anderen, die Lorbeeren für ihre Arbeit einzuheimsen – Bescheidenheit, ein klassischer Charakterzug eines Hochsensiblen. All das kann dazu führen, dass das Einkommen fein- und vielfühlender Menschen geringer ist, als sie es in Wahrheit verdienen.

Hochsensible Menschen sollten sich für ihre Arbeit dennoch angemessen honorieren lassen. Ausreichend Geld zu verdienen und seine Lebensziele erfüllen, muss nicht der Ausübung der eigenen Berufung widersprechen. Honorar- oder Gehaltsverhandlungen sollten von hochsensiblen Menschen immer unter dem Aspekt gestaltet werde, was ihre Arbeit wert ist.

Das funktioniert aber nur, wenn sie ein gesundes Verhältnis zu ihren möglichen Einkünften haben und keine Geldallergie oder Armutsbewusstsein. Deine Beziehung zu Geld bestimmt auch deine persönliche Freiheit. Lass uns das prüfen.

Geld ist heute oft tabu

Weißt du, was deine Eltern verdienen, was deine Freunde auf dem Konto haben oder wie viel deine Oma im Sparstrumpf hat? In der Regel ist das nicht der Fall, denn die meisten Deutschen weichen dem Thema schneller aus, als wenn es um Tod oder Sex geht. Diese drei Themen sind noch immer mit den größten Tabus belegt. Und wie sieht es bei dir aus?

Dein Konto ist leer und du hast immer zu wenig Geld?

Glaubst du wirklich, dass das in 5 oder 10 Jahren anders aussieht, wenn du jetzt nichts an deinem Verhältnis zu Geld änderst? Du definierst dich zwar nicht über Geld, wirst aber immer wieder mit Geld konfrontiert und musst dich irgendwie damit auseinandersetzen. Prüfe nun deine persönliche Beziehung zu Geld, Reichtum, Wohlstand. Diese Beziehung kann heiß und innig, neutral und abgeklärt sein, oder aber unangenehm und unbefriedigend. Wichtig ist, dass du dir bewusst machst, wie du zu deinem Geld stehst.

Geld ist zunächst nur ein Tauschmittel, für das du nützliche Produkte und Dienstleistungen erhältst oder mit dem zu honoriert wirst, wenn du angemessen wertgeschätzt wirst. Aber lass uns einmal ein Gedankenexperiment machen: Stell dir einmal vor, Geld wäre ein lebendiges Wesen, wie ein Mensch oder ein Tier.

Wie könnte ein Wesen gerne mit dir zusammen sein, deine Nähe suchen, und dir wohlgesonnen sein, wenn du denkst

  • Es ist pfui
  • Es macht einsam
  • Es ist nicht wichtig
  • Ich brauche es nicht
  • Viel davon macht unglücklich
  • Ich kann auch gut ohne es glücklich sein
  • Darüber spricht man nicht
  • Mit ihm hört die Freundschaft auf
  • Es verdirbt den Charakter
  • Es ist die Wurzel allen Übels
  • Immer wenn du es bekommst, hat es ein anderer verloren
  • Wenn du viel davon hast, wirst du nur noch deswegen geliebt
  • Ich werde immer sehr hart dafür arbeiten müssen, wenn ich es in meinem Leben haben will
  • Wer viel davon will, muss über Leichen gehen

Wenn du einen oder mehrere dieser Gedanken über Geld kennst, dann werden diese negativen Glaubenssätze garantiert verhindern, dass du genug oder gar richtig viel davon in deinem Leben hast. Aber das muss nicht so bleiben. Ich zeige dir den universellen Schlüsselbund zu mehr Reichtum und Fülle in deinem Leben.

Was kannst du tun, wenn du dich mit Geld nicht gut verstehst? 

Du kämpfst Tag für Tag um deinen Lebensunterhalt und steckst irgendwie fest. Bist frustriert und verstehst nicht, warum das Geld nicht zu dir fließt? Dies hat seine Gründe und dagegen kannst du etwas tun! Du bekommst nun vier Schlüssel für Reichtum und finanzielle Fülle in deinem Leben in die Hand. Du wirst dann leichter verstehen, dass du in keinem Widerspruch lebst, wenn du Geld in dein Leben einlädst.

Du hast jetzt schon ein mulmiges Gefühl in deinem Magen? Deine innere Stimme sagt dir schon „Geld macht mich zu einem materiellen Menschen und das ist nicht gut!“. Beachte deine Reaktionen auf das Geldthema, es sind wichtige Hinweise für deinen Veränderungsprozess, der unter dem Motto steht: „Geld und die gesamte Lebensfülle darf und soll zu dir kommen.“

Gerade hochsensible Menschen arbeiten oft mit viel Herzblut und engagieren sich in ihrem Beruf.

Ein Geldproblem hast du dann, wenn schon ab Monatsmitte das Geld immer weniger wird und bis zum Ende fast ein Überlebenskampf entsteht. Irgendwann steigt ein Frust in dir auf und die eigentlich geliebte Arbeit wird langsam zum morgendlichen Leidensweg. Dann ist nicht nur der Geldfluss, sondern auch der Energiefluss nicht mehr stimmig und es wird höchste Zeit, dass du daran etwas änderst.

Schlüssel 1: Erkenne deine begrenzenden Glaubenssätze

Tief in deinem Unterbewusstsein haben sich negative Glaubenssätze wie die oben aufgezählten verankert. Negative Glaubenssätze um Geld beinhalten mehr als du denkst. Ist dir schon einmal aufgefallen, wie die Menschen Angst um ihr Geld haben? Sie haben Angst vor Diebstahl und nicht genügend zu bekommen. Neid und Missgunst spielt hier ebenso eine Rolle.

Erkenne und verändere deine negativen Glaubenssätze, denn Geld darf und soll fließen. Du allein bestimmst, was mit deinem Geld, welches zu dir fließt, geschieht. Fließt das Geld nicht entsprechend zu dir, kannst du nicht das Leben führen, was dir am Herzen liegen. Liegt es dir am Herzen, dass du mehr Geld spendest oder zwei Tage die Woche für karitative Einrichtungen umsonst arbeitest? Dann benötigst du einen entsprechend strömenden Geldfluss.

„Ich bin es wert, in Fülle zu leben!“

Dies ist dein erster Schlüssel von deinem universellen Schlüsselbund, den du zur Hand nimmst, wenn ein negativer Glaubenssatz in dir hoch kommt. Visualisiere einen Schlüssel, nimm ihn vor deinem inneren Auge in die Hand und umschließe deinen Fülleschlüssel liebevoll. Es ist der Schlüssel dazu, deine Träume leben zu können.

Schaue nicht kritisch und mit Ängsten auf deinen Kontostand oder Schulden oder auf den monatlichen Gehaltszettel. Gönne dir und anderen Menschen wahre Fülle. Sehe Menschen, die über viel Geld verfügen positiv. Verändere negative Glaubenssätze wie beispielsweise „Reiche können ihr Geld nur ergaunert haben.“ Dies sind nur völlig nutzlose, falsche und hemmende Gedanken.

Bedanke dich für das, was du schon hast, von Herzen. Freude und eine tiefe Dankbarkeit sind wahre Magneten der Fülle. Sie lassen auch mehr Geld in Leichtigkeit zu dir fließen. Sei dir bewusst, wie wertvoll du bist, mit dem was du tust, damit das Geld zu dir fließen kann.

Schlüssel 2: Auflösung deiner begrenzenden Glaubenssätze für mehr Fülle in deinem Leben

Die meisten limitierenden Glaubenssätze – die auch Autosuggestion oder Selbst-Affirmation genannt werden – haben durch ständiges Wiederholen im Laufe der Jahre als Überzeugungen bei dir im Unterbewusstsein an Macht gewonnen. Du kannst auf ähnliche Weise solche Glaubenssatz auflösen bzw. umkehren.

Nehmen wir beispielsweise die Aussage: Geld verdirbt den Charakter. Nun suchst du dir mindestens ein Gegenbeispiel und schreibst es dir auf. Hier kannst du auf die reichsten Menschen dieser Welt schauen.

So spenden Bill Gates und Warren Buffet einen Großteil ihres Vermögens für wirklich arme Menschen. Falls dir das nächste Mal der Satz „Geld verdirbt den Charakter“ durch den Kopf geht, dann ruf dir diese Gegenbeispiele in Erinnerung und im Laufe der Zeit wird sich dieser negative Glaubenssatz über Geld auflösen.

Hinterfrage auch die Grenze der Höhe deines möglichen monatlichen Gehalts. Vielleicht hast du bisher geglaubt: Ich werde nie mehr als 3.000 € im Monat verdienen. Dann nimm nun diese derzeitige persönliche Grenze und frag dich, woher du diese Grenze hast, wieso sie stimmen sollte und wie dein Leben ohne diesen limitierenden Glaubenssatz aussehen könnte.

Schaue dir deine weiteren begrenzenden Glaubenssätze an. Sei es von „ich brauche kein Geld zum Leben“ bis hin zu „Geld verdirbt den Charakter“. Jetzt formuliere sie positiv um:

  • Ich lebe in Fülle und verdiene es.
  • Das Geld fließt immer zu mir.
  • Geben und Nehmen ist eine Balance in meinem Leben.
  • Ich bin ein Geldmagnet
  • Ich kann hochsensibel und reich sein.
  • Es ist für mich ein Segen, Geld mit offenem Herzen anzunehmen.

Schlüssel 3: Aktivierung deiner Magneten für die Balance zwischen Geben und Nehmen.

Wenn du dir immer wieder sagst: „Ja, ich darf Fülle erleben“, ist es viel leichter, Geld und finanzielle Fülle in dein Leben einzuladen. Sobald dein altes Gedankenmuster sich breit macht, („das kann nicht sein“), bleibe ganz bei dir. Stelle dir vor, was du mit der Fülle alles tun kannst und bleibe in deiner inneren Mitte.

Dieser Schlüssel zeigt dir, dass du nach dem Nehmen wieder geben solltest. Nach dem Geld verdienen, solltest du es wieder weiter fließen lassen. Auch wenn du gerade wenig Geld hast, genieße es im Rahmen deines Möglichen, dein Geld auch auszugeben.

Je mehr glückliche Gefühle du beim Ausgeben hast, umso lieber kommt das Geld wieder zu dir zurück. Stell dir vor: Geld liebt Menschen, die im Fluss des Lebens stehen! Auch hier können positive Geld Affirmationen helfen, die deine Großzügigkeit und das Vergnügen, freudig und dankbar wegzugeben fördern:

  • Ich lasse mein Geld fließen, damit es vielfach wieder zu mir zurückkehren kann
  • Meine Einnahmen übersteigen in jedem Fall meine Ausgaben
  • Meine Großzügigkeit anderen gegenüber macht auch andere mir gegenüber großzügig

Nimm an, wenn dir jemand etwas schenkt und bedanke dich herzlich dafür. Steige ein in den Kreis des Geben und Nehmens. Habe kein schlechtes Gewissen. Dir wird gegeben und du nimmst gerne an. Du wirst sehen wie der Kreislauf immer größer wird und du immer mehr geben kannst, weil du immer mehr nehmen konntest.

Schlüssel 4: Dein Umfeld

Menschen sind Wegbegleiter. Du bist in einem Veränderungsprozess und willst dich aus deinen alten Mustern lösen. Falls es nun Menschen in deinem Leben gibt, die an einer Kreuzung in unterschiedliche Richtungen gehen, nimm diese Entwicklung an und kämpfe nicht dagegen. Es wird immer wieder geschehen oder gar notwendig sein, dass Lebenswege auseinander gehen.

Löse dich von Energieräubern, die dich als armes Wesen oder gar Opfer sehen, die dich in deiner Transformation nicht unterstützen oder gar klein halten wollen. Denn nicht nur im Materiellen geht es darum Fülle zu erlangen, sondern ebenso im Persönlichen. Beides ist für den Energiefluss wichtig. Habe den Mut dich zu verabschieden, damit Fülle in allen Bereichen zu dir fließen kann.

Investiere in deine Entwicklung

Mache eine Reise und du kommst mit einer Fülle an Ideen zurück. Umgib dich mit Menschen, die Visionen haben. Lass dich von ihnen mitreißen. Lies Bücher von Menschen, die ihren Traum verwirklicht haben. Besuche Seminare, nimm dir einen Finanzcoach und investiere in deine Zukunft und lass dich mit in den positiven Energiefluss reißen.

Beobachte dich dabei, wie du dir sagst „Das kann ich mir nicht leisten“.

Das kenne ich nur allzu gut. Ich habe viele, viele Jahre immer wieder diesen Gedanken gehabt. Er war richtig hartnäckig. Mal ging es um eine Reise, mal um ein Seminar oder Coaching oder um eine Anschaffung. Besonders bei Investitionen in dich selbst, glaube dir nicht deine eigenen Gedanken.

Mir half einer meiner Klienten diesen uralten Glaubenssatz zu verändern.

Dieser Mann, nennen wir ihn einmal Peter, war und ist sehr, sehr wohlhabend, finanzielle Probleme kennt er nicht. Ganz im Gegenteil – sein Coachingziel war herauszufinden, in welche seiner Ideen und Projekte er zuerst investieren soll und welche er zurückstellen sollte: Welche seiner Beteiligungen sollte er abstoßen und welche StartUps unterstützen, welches Projekt kostete zu viel Energie und brachte zu wenig Freude, welche seiner Tätigkeiten ließ genug Zeit und Kraft für seine Familie. Es ging darum, Licht ins Chaos der Möglichkeiten zu bringen. Ein typisches Zielfindungs- und Entscheidungscoaching.

Peter war keineswegs als reicher Erbe geboren. Nein, das nicht, aber er hatte Eltern, die Geld nicht mit einem Tabu belegt hatten. Als Kind schaute er nach, ob sein Vater den Notgroschen der Familie, ein paar große Scheine, noch zwischen seiner Unterwäsche liegen hatte. Und mit seinem Bruder durfte er an Weihnachten gemeinsam das Sparschwein mit dem Kleingeld aus den Hosentaschen des Vaters vom gesamten vergangenen Jahr schlachten und die Familie fuhr in Skiurlaub.

Nachdem mir mein Klient das erzählt hatte, sprang er auf, ging zur Garderobe, holte seinen Geldbeutel und zog einen 500-Euro-Schein heraus. Peter sagte, dass er immer diesen Schein bei sich habe, um nur ja nicht auf die Idee zu kommen, dass Geld gefährlich sein könnte (negativer Glaubenssatz: „So viel Bargeld kann ich doch nicht bei mir haben, was da alles passieren kann“) und damit er immer magnetisch mehr davon in seinem Geldbeutel haben würde.

Genau das habe ich dann auch gemacht.

Über viele Jahre trug ich immer 500 € mit mir herum.

Und natürlich hat das gewirkt. Meine OpenMind Akademie wuchs und gedieh. Wir hatten mehr Klientenanfragen und Bewerber für unsere Ausbildungen, als wir bewältigen konnten und immer genau die passenden Mitarbeiter und Geschäftspartner.

Dieser 4. Schlüssel ist wirklich besonders wichtig, es ist sozusagen ein Universalschlüssel für finanzielle Fülle.

Lerne von erfolgreichen Menschen, die schon dort sind, wo du noch hin willst. Nimm sie als Beispiel und frage sie, wie sie das geschafft haben. Alle erfolgreichen Menschen, die ich bisher kennengelernt habe, und das waren viele, hatten einen oder mehrere Finanzberater und Coaches. Du solltest diesem Coach vertrauen.

Ein Coach oder Mentor traut dir oft mehr zu, als du dir selbst.

So treibt er dich zu höheren Zielen an, als du sie dir selbst stecken würdest und so erreichst du mehr, als du dir überhaupt hättest träumen können. Er macht mit dir gemeinsam aufgrund seiner eigenen Erfahrung das Optimale aus deinem Talent, deiner Empfindsamkeit, und hilft dir dabei, Fehler zu vermeiden.

Hochsensible Menschen brauchen besondere Lebensstrategien

Feinfühlige Menschen haben besondere Fähigkeiten, brauchen aber auch besondere Bedingungen, um wirklich kraftvoll diese Fähigkeiten und Gaben zu leben.

Um diese Bedingungen schaffen zu können, habe ich dir in meinem E-Book „Hochsensibilität – Dein Anti-Stress-Coaching“ zahlreiche Tipps und Übungen zusammengestellt.

Hochsensibilität Stress Selbstzweifel

Herzlichst
Anne