Der Mensch weiß viel mehr, als er denkt. In seinem Unbewussten lagern riesige Wissensschätze

Intuition ist die Fähigkeit, eine Situation unmittelbar zu erfassen, ohne auf das bedeutend langsamere folgerichtige Denken – die vorgeblich bewusst gesteuerte Zeichen- und Datenverarbeitung – zurückzugreifen.

Ein intuitiv Handelnder entscheidet auf der Grundlage nicht objektivierbarer Begriffe und Einstellungen, die jedoch nicht beliebig sind. Seine Kreativität erweist sich als Zusammenspiel von Gefühlen, Vernunft und Intuition. Eine verlässlich funktionierende Intuition setzt ein hohes Maß an Einfühlsamkeit und Reife im Umgang mit Emotionen und Intelligenz voraus.

Wer es versteht, die Intuition freizulegen, kann wahre Wunder vollbringen.

Außergewöhnlich hochsensible und hochsensitive  Menschen haben sehr oft eine ausgeprägt gute Intuition.

Kekulé, Archimedes und Einstein und mit ihnen zahlreiche gewährend agierende wissenschaftliche und künstlerische Erfinder profitierten von der Intuition, auf die man willentlich keinen Zugriff hat. Der entscheidende Moment auf dem Weg zur Lösung ist, das eingespeicherte Problem an die Weisheit des Unbewussten abzugeben. Dadurch kann sich die selbstorganisierende Intelligenz entfalten und auf den Plan treten. Sie reicht weit über das bewusste menschliche Wissensspektrum hinaus.

Man muss kein besonders spiritueller Mensch sein, um etwas auf eine Ahnung oder die Intuition zu geben.

Bücher, die uns daran erinnern, dass Intuition und Sensibilität wichtig sind:

Ahnungen zu haben, kann eine Gabe sein.

Viele hochsensitive Menschen können in anderen wie in einem Buch lesen. Für weniger sensitiv begabte Menschen bleiben ihre Mitmenschen Bücher mit sieben Siegeln. Buddhisten gehen mit Mitgefühl und Empathie bewusster um als wir. Sie gehen davon aus, dass wir alle viel überflüssiges Leiden erleben, weil wir uns an Vorstellungen, materiellen Gütern oder Menschen festklammern. Im Loslassen sehen sie den Weg zur Befreiung aus dem Kreislauf des Leidens.

Doch zunächst müssen wir aus dem geistigen Trott erwachen und unser Bewusstsein trainieren.

Wir müssen wahrnehmen, dass wir nur selten bewusst sind, dass wir Egoismus eher pflegen als Mitgefühl, dass wir oft nicht einmal mit uns selbst mitfühlend umgehen. Wenn wir eine Ahnung von unserem tatsächlichen Potential hätten, würden wir glücklicher sein, sagen die Buddhisten. Das stimmt nachdenklich. Eine verbesserte Wahrnehmung kann man durch Meditation trainieren. Man kann lernen, eine Stimmung im Raum intuitiv zu erfassen oder seine Begabung und Sensibilität zu schulen. Wer hochsensitiv ist, spürt nahendes Unheil eher. Er spürt, dass jemand im Raum traurig ist oder ihn beobachtet.

Hochsensitiv zu sein, hat nichts mit Überempfindlichkeit zu tun.

Man fährt seine Sinnes-Antenne aus und nimmt Dinge wahr, die anderen entgehen. Viele Sinneseindrücke oder Informationen filtern wir bewusst oder unbewusst weg. Wir vertrauen der Logik eher als dem Gefühl. Wir haben gelernt, dass Gefühle trügerisch sind und eine Stimmung den ganzen Tag dominieren kann. Skepsis liegt uns näher als Vertrauen in Intuition.

Fakt ist, dass uns wichtige Fähigkeiten abhanden gekommen sind und wir eine tiefe Sehnsucht danach verspüren, sie uns wieder anzueignen. Genau darum ist der Zuspruch zur Esoterik oder zum Buddhismus so groß.

Die Intuition ist ein göttliches Geschenk, der denkende Verstand ein treuer Diener. Es ist paradox, dass wir den Diener verehren und die göttliche Gabe entweihen. (Albert Einstein)

Wer die Gabe hat, eine bewusstere Wahrnehmung und erhöhte Sensibilität zu besitzen, nutzt diese leider nicht immer.

Oftmals wird man belächelt, wenn man hochsensitiv ist. Doch man kann beruflich davon profitieren, ein Gespür für Menschen, Stimmungen oder Gefahren zu haben. Empathie und Mitgefühl erschaffen eine kreativere Arbeitsatmosphäre als Zeitdruck und Disziplin.

Hochempfindsam zu sein, ist eine Begabung, die man gezielt einsetzen kann. Zunächst muss man lernen, seine Sinne vor Übergriffen und zu hoher Beanspruchung zu schützen. Wir können die Gabe der Empfindsamkeit entdecken, analysieren und fördern, so dass sie uns nicht schaden kann.

Wer allzu sensibel ist, kann zwar leichter verletzt werden, wenn er aber auf sein Inneres hört und seiner inneren Stimme vertraut, warnt diese ihn, wann immer es nötig ist.

Die Intuition ermöglicht es uns also, uns zu schützen – aber dazu müssen wir auf sie vertrauen.

Feinfühlige Menschen brauchen besondere Lebensstrategien

Hochsensible Menschen haben besondere Fähigkeiten, brauchen aber auch besondere Bedingungen, um wirklich kraftvoll diese Fähigkeiten und Gaben zu leben.

Um diese Bedingungen schaffen zu können, habe ich dir in meinem E-Book „Hochsensibilität – Dein Anti-Stress-Coaching“ zahlreiche Tipps und Übungen zusammengestellt.

Alles Liebe,
Anne

In dieser Webinaraufzeichnung spreche ich über das Thema Intuition:

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