In vielen Situationen haben intuitive Entscheidungen gegenüber rationalen Abwägungen große Vorteile.

Hier ein paar Beispiele, die du sicher auch aus deinem Leben kennst: Wir leiden heute zunehmend unter einer Reizüberflutung, einfach aufgrund der Vielzahl von Medien und Informationsquellen, von denen wir umgeben sind. Rein vom Verstand her zu entscheiden ist da kaum noch möglich und oft überfordernd. Genau hier punktet die Intuition, die zahllose, komplexe und rational schwer fassbare Informationen wesentlich besser verarbeiten kann als unser denkender Kopf.

Insbesondere in hochkomplexen Situationen ist es wichtig, handlungsfähig zu bleiben. Mithilfe der Intuition lassen sich Muster hinter facettenreichen Problemen erkennen und wir können intuitiv Lösungen finden.

Gute Intuition ist unbezahlbar

Aber auch bei einem Mangel an Information, weil du zu wenig Zeit für die Vorbereitung hast oder kaum nützliches Wissen zugänglich ist, ist eine gute Intuition unbezahlbar. Mit ihr greifst du nämlich auf den riesigen unbewussten Wissensspeicher zurück.

Dann sind da noch die Augenblicksentscheidungen, in denen es neben einer guten Vorbereitung und Prüfung der Fakten auf den richtigen Moment des Handelns ankommt. Die Gunst der Stunde. Sie kann deine Intuition am besten erfassen.

Wenn es schnell gehen muss, so schnell, dass dein Denken mit dem Auswerten der dir zugänglichen Fakten gar nicht nachkommen würde, sind ebenfalls Bauchgefühl und Herzensstimme die einzig verlässlichen Partner.

Die intuitive Fähigkeit ist außerdem ein guter Impulsgeber für kreative Ideen. Je besser die Intuition ausgeprägt ist, umso leichter wird es, konventionelle Wege zu verlassen und auch mal außergewöhnliche Lösungen zu entwickeln. Nicht zuletzt fördert eine gute Intuition die Kommunikation, die ja zu einem großen Teil nonverbal, also ohne bewusst gesetzte Worte, abläuft.

Die Grenzen der Intuition

Intuitives Handeln erfährt natürlich auch seine Grenzen. So sind es insbesondere persönliche Erfahrungswerte und damit verbundene Empfindungen, die zu Fallstricken werden können. So kann es zum Beispiel sein, dass du gegenüber einer neuen Kollegin reserviert auftrittst, obwohl du nicht weißt, warum.

Erst nach längerem Nachdenken wird dir bewusst, dass sie dich an jemanden aus der Vergangenheit erinnert, mit dem du negative Erfahrungen gemacht hast. Auch Gewohnheiten und Vorurteile können im Zusammenhang mit intuitivem Handeln schwierig werden.

Dies machen sich beispielsweise Hochstapler zunutze, die über ein ganz bestimmtes äußeres Erscheinungsbild einen seriösen und glaubwürdigen Eindruck machen. Wir nehmen sie intuitiv als integer wahr – und können dabei auf die Nase fallen. Eine wache und gut geschulte Intuition lässt uns aber auch hier immer differenzierter – und erfolgreicher – hinspüren.“

Herzlichst
Anne

 


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