• Kannst du dich gut fokussieren?

Kannst du dich gut fokussieren? So gehts…

Wer im Leben Erfolg haben möchte, der muss lernen, sich auf die wichtigsten Dinge zu konzentrieren. Dabei ist es nicht wichtig, dass man permanent angespannt ist und alles, was rechts und links am Wegesrand geschieht, völlig vergisst. Lediglich dann, wenn es darauf ankommt und eine bestimmte Leistung abgerufen werden muss, sollte diese hohe Konzentration gegeben sein. Der Fachmann nennt dies auch fokussieren.

Doch wie ist das eigentlich mit dem Fokussieren? Was ist das genau? Kannst auch du das erlernen? Und wie funktioniert die Technik, die dahinter steckt eigentlich im Detail? All diese Fragen wollen wir nun ein wenig genauer betrachten.

Was ist fokussieren?

Fokussieren bedeutet im ersten Schritt immer erst einmal, dass du dich auf das Wesentliche konzentrierst. Besonders im Job kann das sehr hilfreich sein, wenn du dort große Pläne hast und nicht nur bis morgen denkst. Denn nur wer sich auf das Wichtigste konzentrieren kann, der wird am Ende auch Erfolg haben.

Um erfolgreich fokussieren zu können, ist es wichtig, dass du mental sehr stark bist. Du darfst dich nicht leicht ablenken lassen und musst im Kopf ein klares Ziel haben. Dieses Ziel sollte so weit ausgearbeitet sein, dass du den Zweck deiner Bemühungen problemlos erkennen kannst. Es reicht also nicht aus, wenn du dir beispielsweise vor nimmst, heute einmal all jene Arbeit zu erledigen, die dir aufgetragen wurde. Vielmehr musst du dir vornehmen können, die Arbeit innerhalb eines gewissen Zeitfensters zu schaffen. Obendrein musst du einen Erfolg mit deinem Ziel verbinden können. In unserem Beispiel könnte der Erfolg unter anderem darin liegen, dass du nach Erledigung aller Arbeiten in die Freizeit gehen kannst.

Fokussieren – Wie geht das?

Um dies so umsetzen zu können, musst du nicht zwangsläufig mit den viel beschriebenen „Scheuklappen“ durchs Leben wandeln. Du musst lediglich lernen, was wichtig und was unwichtig ist. Und zwar immer zu dem Zeitpunkt, an dem deine volle Konzentration gefragt ist.

Hast du beispielsweise ein langfristiges Ziel, das sich in Form von einer Beförderung auf Arbeit präsentieren kann, dann musst du dieses Ziel für dich nicht nur erkennen, sondern festlegen, wann du das Ziel erreicht haben möchtest.
Setzt du dir keine zeitlichen Grenzen, wirst du höchstwahrscheinlich noch in 20 Jahren auf deiner alten Position im Job sitzen und davon träumen, irgendwann einmal beruflich so etwas wie eine Karriere anzustreben.

Hast du ein passendes Zeitfenster gefunden, gilt es, all die Stolpersteine zu benennen, die dir auf dem Weg zu deinem Erfolg das Leben schwer machen könnten. Betrachten wir das an unserem Beispiel der Beförderung, musst du dir überlegen, was du alles für eine mögliche Beförderung tun musst. In der Regel reicht es nicht aus, darauf zu warten, dass dein Chef zu dir kommt, dir auf die Schulter klopft und dir seinen Job anbietet. Das wird nicht geschehen.

Vielmehr wirst du dich weiterbilden müssen und deine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Vielleicht mit eigenen Projekten und Vorschlägen, die du in das Unternehmen einfließen lässt. Auch hier musst du prüfen, in welchem Zeitrahmen und unter welchen Bedingungen dies möglich ist.

Hier gilt es, nicht abzuschweifen und lediglich die Dinge als wichtig herauszuarbeiten, die für dein Ziel wirklich interessant sind. Alle anderen Dinge, die vielleicht nett sind und Freude bereiten, solltest du gekonnt ausblenden können.

Was ist dabei zu beachten?

Die richtige Vorbereitung ist entscheiden, um am Ende das Ziel wirklich erreichen zu können. Das weißt du inzwischen. Doch hast du dich einmal gefragt, ob das Ziel, das du anstrebst, auch wirklich deinen Interessen entspricht?

Sicher ist es schön, wenn man im Beruf viel Geld verdient. Es stellt sicher, dass man tolle Dinge erleben und ein freies Leben führen kann. Doch Geld allein macht nicht glücklich. Es ist nur Mittel zum Zweck und sollte dich nicht zur Fokussierung auf Dinge bewegen, die dich eigentlich nicht interessieren. Wer beispielsweise in einem handwerklichen Beruf arbeitet und den Tag in der Werkstatt sehr genießt, der könnte beim Karrieresprung die Freude an der Arbeit schnell verlieren. Denn wenn dann der Schreibtisch und nicht mehr die Werkstatt als Arbeitsplatz angesehen werden muss, kann die Freude am Geld schnell getrübt werden.

Fokussiere dich daher nur auf Dinge, die dir wirklich Freude bereiten und die du für dich, und nicht für andere tust. Schaffe dir ausreichend Zeit für dein Projekt, das du dir vorgenommen hast. Denk dabei aber auch immer daran, dass dein Zeitfenster dir vorgibt, wann das Ziel erreicht werden sollte. Sorge für ausreichend Ruhe und vermeide Ablenkungen. Wenn du für dein Ziel lernen musst, dann sorge dafür, dass dich das Internet oder dein Smartphone nicht daran hindern. Teile dein Ziel in kleine messbare Ziele ein und nimm dir für jeden Tag etwas davon vor. Ansonsten passiert es schnell, dass du deine Aufgaben immer weiter hinausschiebst und am Ende das Ziel nicht erreichst, weil sich zu viele Aufgaben angesammelt haben, die noch unerledigt sind.

Solltest du Probleme mit dem Erreichen deines Zieles haben, dann hole dir Hilfe. Frage andere Menschen in deinem Umfeld, ob sie dir helfen und dich motivieren können. Erzähle ihnen von deinen Zielen und bitte sie, dich regelmäßig an sie zu erinnern. Dieser kleine Druck hilft dabei, permanent am Ball zu bleiben und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Denk auch immer an die Belohnung, die du dir selbst zwischendurch immer gönnen solltest. Hast du beispielsweise ein Etappenziel erreicht, dann gönne dir eine Pause oder belohne dich anderweitig. Du wirst sehen, dass es einfach ist, sich so auf eine bestimmte Sache zu fokussieren.

Gibt es spezielle Übungen, die dabei helfen können?

Feste Übungen für das Fokussieren gibt es so nicht. Aber du kannst trotz alledem einiges tun, damit es dir leichter fällt:

  • Setz dir Grenzen, die dein tägliches Leben betreffen und sage auch einmal NEIN, wenn andere von dir mehr verlangen, als du aktuell geben kannst
  • Versuche, alle Ablenkungen so weit wie nur möglich von dir fernzuhalten
  • Organisiere und strukturiere dein Leben, dann klappt es auch mit dem Fokussieren
  • Prüfe dich und deine Arbeit selbst, indem du immer wieder hinterfragst, ob das, was du machst, der richtige Weg ist
  • Versuch keine Arbeiten aufzuschieben, sondern halte dich an deinen Zeitplan

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Es ist nie zu spät um so zu sein, wie man gemeint ist.

Haben wir nicht alle immer wieder einen intensiven Dialog mit unserem lieb gewonnenen inneren Schweinehund? Ich müsste... ich sollte... Gesünder essen, Sport treiben und noch vieles mehr.

Niemand muss, niemand müsste. Aber jeder könnte, wenn er will und bereit ist, seine Komfortzone zu verlassen.

Klar, dann wird der liebe Schweinehund meckern, denn er will alles zu behalten, wie es ist.

Aber wie wäre dein Leben, wenn du mehr auf dich selbst hörst, anstatt auf all das, was dich scheinbar einschränkt, Rücksicht zu nehmen? Wage doch mal dieses Gedankenspiel. Spielen macht Spaß.

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