Liebe ist … zusammen nach den Sternen zu greifen.
Liebe ist… wenn die Realität schöner ist als jeder Traum.
Liebe ist… niemals ohne den anderen sein zu wollen.
Liebe ist… wenn aus zwei drei werden.
Liebe ist… seinen Nachtisch zu teilen.
Liebe ist… einander zuzuhören.
Liebe ist… zu verzeihen.
Liebe ist… ein Bauch voller Schmetterlinge.
Liebe ist… wie ein Tag am Meer.
Liebe ist… die Fehler des anderen zu übersehen.
Liebe ist… ein Abenteuer.
Liebe ist… ein Schritt in die gleiche Richtung.
Liebe ist… jeden Tag an der Beziehung und sich selber zu arbeiten.
Liebe ist… als erstes an den Anderen zu denken.
Liebe ist… den Anderen so zu akzeptieren wie er ist.
Liebe ist… sich gegenseitig zum Lachen zu bringen.
Liebe ist… mehr geben als zu nehmen.
Liebe ist… wie ein Traum, nur schöner.
Liebe ist… wenn drei kleine Worte dein Leben verändern.
Liebe ist… wenn man zu zweit nur einen Sessel braucht.
Liebe ist… man nach einem Streit den ersten Schritt tun.
Liebe ist… wenn man gemeinsam schweigen kann.
Liebe ist… wenn man sich gegenseitig vervollständigt.
Liebe ist… wenn dir kein Weg zu weit ist.
Liebe ist… wenn Worte überflüssig sind und Blicke alles sagen.

Wer kennt sie nicht, die endlos lange Liste der „Liebe ist …“ Sprüche?!

Alle diese Sätze zeigen uns jedoch, dass Liebe keine klare Definition hat. Mit solchen Sprüchen versuchen wir dieses mysteriöse Gefühl auszudrücken und gerade weil es so viele Möglichkeiten dafür gibt, ist klar, dass Liebe nicht eindeutig ist.

Doch was meinen wir als damit, wenn wir zu jemanden sagen „Ich liebe dich“?

Jeder meint zu wissen, was Liebe ist und doch wird sie sehr unterschiedlich beschrieben.
Worüber sich wohl alle einig sind ist, dass Liebe ein Gefühl ist und dass sie sehr intensiv ist.

Liebe ist nicht eindeutig, doch woran liegt das?

Es liegt daran, dass Liebe kein isoliertes Gefühl ist, sondern eine Ansammlung positiver Emotionen wie Freude, Fröhlichkeit, Leichtigkeit, Weite, Gelassenheit, Geborgenheit, Wärme, Respekt, Vertrauen, Anerkennung, …

Wir erfahren einen Cocktail dieser Gefühle und nennen es Liebe. Doch die genaue Zusammensetzung dieses Cocktails ist bei jedem von uns anders.

Bei einem überwiegt das Gefühl von Geborgenheit bei jemand andern, Leichtigkeit, u.s.w. Dafür sind unsere persönlichen Vorlieben und Bedürfnisse ausschlaggebend.

Welche Rolle spielt nun der andere Mensch dabei?

Unser Partner ist der Auslöser dafür, dass wir Liebe empfinden und daher meinen wir ihn zu lieben. Doch was wir tatsächlich lieben, ist der Gefühlscoktail der Liebe selbst, nicht den, der ihn auslöst.

Dem Auslöser, unserer Partnerin zum Beispiel, sind wir unendlich dankbar dafür, dass sie einen Liebescoktail in uns verursacht, doch unsere Liebe gilt der Liebe selbst. Was wir unserer Partnerin gegenüber empfinden, ist Dankbarkeit.

Und weil die Liebe so unbeschreiblich schön ist, wollen wir unserer Dankbarkeit ausdrücken und dem Auslöser der Liebe viel zurückgeben.

Wir kuscheln uns an ihn, kochen ein Lieblingsessen, lassen das Badewasser ein, lassen ihn teilhaben an dem Gefühl der Liebe in uns, vermitteln ihn unsere Dankbarkeit für dieses unfassbare Hochgefühl, doch wir lieben ihn nicht.

Wir lieben das Hochgefühl der Liebe und beschenken seinen Verursacher mit Dankbarkeit.

Die andere Seite der Medaille der Liebe ist die Dankbarkeit.

Meist verwechseln wir die beiden Zwillingsschwestern, denn wenn wir meinen jemanden zu lieben, sind wir ihm eigentlich dankbar für die Liebe, die durch ihn ausgelöst wurde.

Dankbarkeit ist an jemanden bestimmten oder etwas Bestimmtes gerichtet.

Liebe ist ungerichtet, sie kann jede Form des Ausdrucks gegenüber jedem und allem annehmen.

Wir sind erfüllt von Liebe und teilen es unsere PartnerInnen mit, indem wir „Ich liebe dich“ sagen.

Doch jemanden zu lieben ist nur die eine Seite der Münze, die Ehre gebührt genauso der Dankbarkeit.

Liebe ist das, was ich bin, und aus Dankbarkeit beschenke ich den Auslöser der Liebe.

„Ich danke dir, dass du Liebe in mir erweckst“.

Doch es gibt einen großen Irrtum was Liebe und Dankbarkeit betrifft: Wir meinen dafür nach außen blicken zu müssen.

Wir suchen jemanden der uns liebt oder etwas das uns dankbar sein lässt und übersehen dabei, dass beides bereits in uns angelegt ist. Wir brauchen es nur abrufe, uns an den Zustand von Liebe erinnern und schon wird Liebe spürbar. Es reicht uns der Erinnerung an Dankbarkeit zuzuwenden und schon erleben wir sie, jetzt, unabhängig von einem äußeren Objekt.

Um in Liebe und Dankbarkeit zu sein, brauchst du niemanden und nichts. Indem du beides schon kennst, kannst du jederzeit und unabhängig von Situation in die Liebe gehen und von Dankbarkeit erfüllt sein, stimmt’s?

Namasté
Ananda
Ananda

 

 

 

 

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