Dem einen gelingt’s leicht, dem anderen weniger …

Wohl jeder von uns kennt in seinem persönlichen Umfeld oder aus der Zeitgeschichte Menschen, denen es gelingt, auch an den härtesten Nackenschlägen des Lebens nicht nur nicht zu zerbrechen, sondern dadurch sogar zu wachsen und ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln. In der Regel bewundern wir solche Menschen und fragen uns, wie es ihnen möglich ist, Krisen auf so konstruktive Weise zu bewältigen.

Dieser Frage geht auch die Resilienzforschung nach

Hierbei werden die persönlichen Bedingungen und die Gegebenheiten des Umfeldes von Menschen untersucht, die sich im Laufe ihres Lebens als widerstandsfähiger erweisen als der Durchschnitt.

Die besten Eigenschaften von gelösten Hochbegabten und Hochsensiblen sind gefragt

Als wichtigste Faktoren für Resilienz (lat. resilire ‚zurückspringen‘ ‚abprallen‘) wurden bisher positive Temperamentseigenschaften, Problemlösungsfähigkeit, eine hohe Selbstwirksamkeit und ein positives Selbstkonzept sowie Sozialkompetenz und die Fähigkeit, Unterstützung zu erhalten, realistische Zukunftsplanungen und eine optimistische Lebenseinstellung identifiziert.

Resilienz kann auch erlernt werden

Weiterhin weisen die Ergebnisse der Forschung darauf hin, dass Resilienz zwar auch auf angeborenen Fähigkeiten beruht, letztlich aber von jedem Menschen mehr oder weniger umfangreich erlernt und entwickelt werden kann.

Die Gaben der außergewöhnlichen Menschen nutzen

Auch wenn es noch keine umfassenden Untersuchungen darüber gibt, ob Hochbegabte resilienter sind als andere, können wir davon ausgehen, dass unsere vielfältigen Gaben eine wunderbare Voraussetzung sind, um den Wechselfällen des Lebens stabiler begegnen zu können. Selbstverständlich sind die Temperamente von Hochbegabten und Hochsensiblen so verschieden und vielfältig wie ihre besonderen Gaben, dennoch verbindet uns alle die Neugier auf die Welt und die hohe Lernbereitschaft.

Schon allein durch diese Aspekte der Hochbegabung, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, eine hohe Kompetenz im Finden von ungewöhnlichen Lösungen zu entwickeln, und da wir gerne, wenn auch manchmal etwas zu viel, alle Seiten einer Situation oder einer Entscheidung beleuchten, werden Planungen oft realistisch sein und uns die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen ermöglichen.

Nun könnte man meinen, dass die Hochsensibilität vieler Hochbegabter einen Hemmschuh bei der Entwicklung von Resilienz darstellt, und in der Tat geht damit auch eine höhere Vulnerabilität (Verletzlichkeit) einher, die zumindest dazu führen kann, dass du eine Situation früher als Krise empfindest oder tiefer davon betroffen wirst.

Allerdings stellt dir jedoch gerade deine Sensibilität gleichzeitig auch viele Mittel zur Verfügung, differenziert mit Schwierigkeiten umzugehen und im Zweifelsfall auch Hilfe und Unterstützung zu suchen und anzunehmen. Hast du es schon einmal so gesehen?

Letztlich bedeutet Resilienz die Fähigkeit, die eigenen Ressourcen zu erkennen und optimal zu nutzen

Da hast du als außergewöhnlicher Mensch die besten Voraussetzungen, dir eine stabile Basis zu schaffen, um Schwierigkeiten erfolgreich zu meistern und ein zufriedenes und frohes Leben zu führen.

Tipp: Lies dazu den spannenden Blogbeitrag „Die Auswirkungen einer spät erkannter Hochbegabung“ –> Klick

Hochsensible Menschen brauchen besondere Lebensstrategien

Feinfühlige Menschen haben besondere Fähigkeiten, brauchen aber auch besondere Bedingungen, um wirklich kraftvoll diese Fähigkeiten und Gaben zu leben.

Um diese Bedingungen schaffen zu können, habe ich dir in meinem E-Book „Hochsensibilität – Dein Anti-Stress-Coaching“ zahlreiche Tipps und Übungen zusammengestellt.

Hochsensibilität Stress Selbstzweifel

Sig