Sicherlich kennst du einerseits das schöne Gefühl inspiriert, hellwach und vollkommen bei der Sache zu sein sowie voller Motivation an eine bestimmte Aufgabe heranzugehen. Jeder Handgriff geschieht wie automatisch und die Zeit vergeht wie im Flug. Andererseits kommt es auch vor, dass genau das gegenteilige Gefühl von dir Besitz ergreift. Man ist unmotiviert und man hat keine richtige Lust auf eine gestellte Aufgabe (egal, ob man sie sich selbst gestellt hat, oder ob sie von jemand anderem kommt). Schließlich schiebt man sie so lange vor sich hin, bis die Zeit drängt und sie mit Widerwillen erledigt wird. Die Motivation fehlt jedoch.

Was ist Motivation eigentlich?

Das Wort Motivation stammt ursprünglich aus dem Lateinischen und kommt von dem Verb „movere“. Es bedeutet „sich oder etwas bewegen“. Wenn also von Motivation die Rede ist, dann wird etwas bewegt und zwar die Gedanken, der Körper und schließlich auch Gegenstände.

Es wird zwischen drei Motivationstypen unterschieden:

1. Intrinsische oder auch Eigenmotivation
2. Extrinsische oder äußere Motivation
3. Fremdmotivation

1. Eigenmotivation

Von Eigenmotivation spricht man, wenn du zum Beispiel aus eigenem Antrieb bzw. durch Spaß an einer bestimmten Handlung eine Aufgabe erfüllst oder einer Betätigung nachgehst. Ein Beispiel hierfür könnte ein Hobby wie Tanzen, Skifahren oder irgendein anderer Sport bzw. Betätigung sein, die Dir sehr viel Spaß macht. Wenn du eigenmotiviert bist, erledigst du die Aufgabe oder Tätigkeit mit Genuss und Freude ohne mit ihr zu hadern.

2. Äußere Motivation:

Neben der Eigenmotivation gibt es auch die sogenannte extrinsische, also die äußere Motivation. Sie kommt, wie der Name schon sagt, von außen. Dinge wie Gehalt, Anerkennung und Medaillen für Leistungen im Sport können äußere Motivationsfaktoren sein, die zu einer Handlung führen.

3. Fremdmotivation

Leider gibt es auch eine negative Form von Motivation. Bei der Fremdmotivation handelt man nur deshalb, weil es von einem erwartet wird. So können z.B. Drucksituationen im Privat- und Berufsleben zu einer fremdmotivierten Handlung führen.

Eine zunehmend leistungsorientierte Gesellschaft sorgt heute schon bei Schulkindern für psychischen Stress und führt bereits in jungen Jahren zu Lustlosigkeit und Depressionen. Der ständige Vergleich mit anderen Menschen und der emotionale Druck, besser sein zu müssen als andere, trägt in sämtlichen Altersstufen zu Minderwertigkeitskomplexen bei.

In der heutigen Gesellschaft sorgen Leistungsdruck und ständige Vergleiche in Berufs- aber auch im Privatleben für fremdmotivierte Handlungen. Das führt in zunehmendem Maße dazu, dass Menschen unglücklich werden.

Der Weg zum inneren Glück liegt aber darin, sich mit Dingen zu beschäftigen, die aus der Kraft der Eigenmotivation schöpfen.

Mit dieser Energie lassen sich Aufgaben exakt und hervorragend lösen und gleichzeitig erzeugt sie ein dauerhaftes Gefühl des Glücks.

So wenig, wie man einen Hund zum Jagen tragen kann, so wenig kann wahrhaft beglückende Motivation aus dem Außen kommen. Wenn meine Hündin keine Lust aufs Ballspielen hat, dann kann ich ihr solange ich will mit dem roten, sonst heiß geliebten Ball vor der Nase rumwedeln. Wenn sie lieber mit einem anderen Hund Nachlauf spielt, ist diese Fremdmotivation herzlich nutzlos.

Hier stellen sich also die Fragen: Was tust du in deinem Leben aus dem eigenen inneren Wunsch heraus und was nur deshalb, weil man es von dir erwartet?

Kennst du schon unsere 1-Minuten-Coachings?

Wir können uns das Wissen und die Kraft unseres Unterbewusstseins zu Nutze machen, wenn wir zu verstehen lernen, was es uns sagen will und begreifen, wie das Unterbewusstsein arbeitet. Wir müssen dafür einerseits die Impulse unseres Unterbewusstseins wahrnehmen, um uns dann bewusst entscheiden zu können, diesem Impuls zu folgen oder nicht. Andererseits können wir selbst unserem Unterbewusstsein Botschaften vermitteln. Genau dies tun wir mit den 1-Minuten-Coachings. Unter diesem Link findest du weitere Informationen: 1-Minuten-Coachings.

Sig