Selbstliebe ist eine gute Voraussetzung für intensive und harmonische Beziehungen. Denn wer sich selbst mit Achtung und Respekt begegnet und mit sich zufrieden ist, der ist weniger auf Anerkennung durch seinen Partner angewiesen. Er erwartet nicht, glücklich gemacht zu werden. Er macht sich selbst glücklich und stellt keine allzu hohen Erwartungen an den anderen, die dieser vielleicht nicht erfüllen kann. Nur wer sich selbst liebt, kann auch andere lieben. Doch was bedeutet es eigentlich, jemanden zu lieben?

Selbstliebe macht liebenswert und liebbar

Am Beginn einer Beziehung steht meist die Verliebtheit. Eine tolle Phase voller Schmetterlinge im Bauch und mit vielen Hochgefühlen der Euphorie. Wenn die Voraussetzungen gut sind, entwickelt sich daraus Liebe. Ein tiefergehendes und intensives Gefühl. Aber jemanden zu lieben ist etwas, das man tut, kein Gefühl. Jemanden zu lieben, bedeutet für mich, ihn zu unterstützen, ihn wertzuschätzen, zu motivieren und ihm die Möglichkeit zu geben, sich weiterzuentwickeln und die eigene Persönlichkeit zu entfalten. In einer Liebesziehung schenken sich die Partner gegenseitig Freiheit, Lebendigkeit und jeder unterstützt den anderen darin, Selbstverantwortung zu übernehmen. Bildlich gesprochen blicken zwei sich liebende Menschen nicht an, sondern schauen gemeinsam in eine Richtung. Sie achten aufeinander, begegnen aber auch der Welt mit offenen Herzen und Augen und ihren Mitmenschen mit Nächstenliebe. Sie gehen den Weg des Lebens gemeinsam, aber doch jeder für sich. Damit ist gemeint, dass sie ihr eigenes Ich nicht verlieren und sich in Achtsamkeit gegenüber ihren eigenen Wünschen und Werten üben. So entsteht eine harmonische und ausgeglichene Beziehung.

Unabhängigkeit vom Partner sind wichtig in einer Beziehung

Würden die Partner sich gegenseitig immer nur ansehen, würden sie sich vom jeweils anderen zu sehr abhängig machen. Sie wären fixiert auf ihre Emotionen und könnten den Blick nicht mehr umherschweifen lassen und auch kaum mal nach innen richten. Doch für eine funktionierende Beziehung ist das wichtig. Wer die Freiheit hat, in sich hineinzusehen, kann Selbstverantwortung übernehmen und die Selbstliebe entdecken. Das führt zu Lebensfreunde und Lebendigkeit in der Beziehung. Je stärker du dich selbst liebst, desto stärker wird die Liebe zu deinem Partner sein.

Liebe ist Arbeit. Immer

Manchmal bedeutet eine Beziehung Arbeit. Konflikte und Meinungsverschiedenheiten über schwierige Themen wie Geld oder Sex lassen sich nicht vermeiden. Selbstliebe bietet eine gute Grundlage, um diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Wer sich selbst liebt, wirft dem Partner weniger vor und ist offener für konstruktives Feedback. Es fällt ihm leichter zu vergeben und sich zu entschuldigen. Und sich selbst liebende Menschen sinnen nicht auf Rache. Sie verzichten auf Vergeltung, wenn der Partner einen Fehler begeht oder etwas Verletzendes tut. Die Gelassenheit, die durch Selbstliebe entsteht, macht es einfacher, zuzuhören und Empathie zu zeigen. Das Offenbaren der eigenen Gefühle fällt leichter. Denn wer sich selbst liebt, schämt sich nicht für seine Emotionen. Er ist sich seiner Verletzlichkeit, aber auch seiner Stärken bewusst.

Anziehungskraft hat, wer sich selbst liebt

Auch für die Partnersuche ist Selbstliebe eine wichtige Grundlage. Wer sich selbst liebt, übt auf andere Menschen eine besondere Anziehung auf, er wirkt attraktiv. Selbstliebe schenkt Lebensfreude und macht glücklich und selbstbewusst. Und sie lässt die Welt ein kleines Stück besser werden. Die meisten Probleme entspringen nämlich Ängsten und falschen Werten. Selbstliebe besitzt das Potenzial, viele dieser Probleme zu lösen und das Bewusstsein auf eine positive Weise zu erweitern.

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Sig