Liebe ist Arbeit. Ist das wahr? Das hört sich aber so unromantisch an.

Wahrer wäre eher: Partnerschaft und gelebte Liebe ist Arbeit. Sehen wir uns doch mal um: Wie viele glückliche Paare kennst du? Und ich meine damit, glücklich über viele Jahre, nicht nur in den ersten Monaten der Verliebtheit. Keine, antworteten die allermeisten Menschen, die ich befragt habe. Einige wenige gaben an, eine einzige glückliche Beziehung zu kennen. Niemand kannte viele.

Erschreckend, oder? Glaub mir, bei einer Seelenpartnerschaft ist manches ganz anders, als du vielleicht bisher gedacht hast. Auch diese Liebesform leidet enorm unter Überforderung. Dies ist nur durch Ehrlichkeit zu ändern. Ehrlichkeit zu sich selbst und zum Partner.

Was ist das Beste für eine glückliche und langanhaltende Partnerschaft?

Sich selbst zum wichtigsten Menschen machen! Klingt nach Egoismus, ist aber nicht so.

Was wir bis heute ersehnen, ist die romantische dauerhafte Liebesbeziehung zu dem einen Traumpartner. In der Menschheitsgeschichte umfasst Lieben mit diesem Anspruch noch eine recht kurze Epoche.

Es gibt sie seit Ende des 18. Jahrhunderts. Nach Erscheinen des Liebesromans von Johann Wolfgang von Goethe um den unglücklich verliebten Werther, der sich schließlich selbst tötete, ging eine Selbstmordwelle durchs Land. Die “eine” Liebe musste es sein und wenn nicht, wenigstens aber der bittersüße Tod.

Umso mehr wird die Liebesbeziehung und Partnerschaft heute mit vielen Aufträgen belastet, unter denen sie sich ächzend beugt und häufig zusammenbricht. Sie soll:

  • sinnstiftend sein in Zeiten, die zunehmend sinnentleert sind.
  • unser geringes Selbstbewusstsein stärken, da wir uns selbst kaum lieben.
  • die Einsamkeit lindern, die Menschen befällt, die nichts mehr mit sich und anderen Menschen anzufangen wissen.
  • alte Wunden und Enttäuschungen aus Kindheit, Jugend und ersten verunglückten Liebesbeziehungen heilen.
  • uns trösten in Zeiten, in denen Beruf nicht mehr Berufung, sondern Schufterei und rares Gut geworden ist.

Bei aller Liebe, das ist zu viel für jede Beziehung. Auch für eine gelebte Seelenpartnerschaft. Und natürlich ist es eine große Illusion.

Die besondere Partnerschaft

Diese eine Liebe zu diesem einen besonderen Menschen soll uns selbstredend auch für immer und ewig sexuelle Freuden bringen. Bei Licht betrachtet, was passiert da eigentlich in den Betten? Wo sich vermeintlich eine Frau und ein Mann in Wonne vereinen, sind mehr Personen anwesend, als es den meisten Paaren bewusst ist.

Viele Paartherapien machen es immer wieder deutlich: Mit zu wenig Elternliebe ausgestattet haben wir fast alle ein kleines bedürftiges Kind in uns. Die zugehörige Enttäuschung des inneren Kindes mit seiner Wut oder Anpassung gehört zum größten Teil dem gegengeschlechtlichen Elternteil. Und dieser bestimmt die Wahl des Liebespartners in hohem Maße, so lange uns dies unbewusst bleibt.

Es ist also viel los in unserem Kuschelnest! Hast du mal nachgezählt? Frau, Mann, zwei kleine innere Kinder, ein Papa und eine Mama: Jetzt sind da schon sechs! Einer erfüllten Sexualität kommt das verständlicherweise nicht entgegen. Hier fängt die Arbeit für die Liebe an. Aber nicht die Arbeit an der Liebe, vor allem nicht am Partner. Nein, die Arbeit an mir selbst.

Liebe und Partnerschaft als Lernfeld

Die beschriebe Situation mag dir übertrieben vorkommen, aber erfahrene Therapeuten bestätigen solche sich wiederholenden Muster. Nimm einfach folgendes Bild:

Es treffen sich in der Liebe zwei bedürftige Bettler, die beide keine Liebe haben. Die größte Illusion in der Liebe ist ja, diese vom anderen bekommen zu können. Nun greifen beide, wenn der erste Rausch der Hormone vorbei ist, dem anderen in die Tasche, um dann wechselseitig Enttäuschung zu erleben: Was, hast du auch nichts drin?

Hier geht manche Liebe entzwei, die eigentlich noch nicht begonnen hat.

Erster Arbeitsschritt für dich, wenn du das in deiner Partnerschaft nicht mehr mitmachen willst, lautet:

  • Nimm dein inneres Kind an die Hand und gib ihm Liebe. Denn in Wirklichkeit du bist voll davon. Spürst du das? Wenn du mehr mit deinem Herz fühlst und von dort aus lebst und handelst, wirst du es erleben. Das kannst nur du tun, niemand sonst.
  • Verzeihe deinen Eltern, was du ihnen bis heute vorwirfst, sie haben in ihrem Rahmen immer das Beste getan.

Selbstliebe bringt dich in die Freiheit. Aus der Ohnmacht erwacht wirst du wieder ermächtigt dein Leben und Lieben bewusst zu gestalten. Zunehmend erkennst du, dass dein Seelenpartner dich nicht verletzen kann und dies auch nie konnte und schon gar nicht wollte. Er drückt nur Knöpfe, die dich an deine alten Verletzungen erinnern, und um die kannst du dich dann kümmern.

Das Nein in der Liebe und Partnerschaft

Heißt das, du sollst dir alles von deinem Partner gefallen lassen? Nein, niemals. Auch wenn du jetzt für Gefühle in dir selbst die Verantwortung übernimmst, kannst du ein Verhalten deines Seelenpartners erleben, das dich kränkt und verletzt. Und du willst es nicht mehr dulden. Statt den anderen aber dafür zu attackieren, sprich doch einfach von deiner Verletzung und bitte deinen Geliebten, sein dich kränkendes Verhalten zu reflektieren. Oder du gehst für diesen Moment einfach aus der Situation und kümmerst dich liebevoll um dich selbst.

Im Buch “Das Nein in der Liebe” von Peter Schellenbaum beschreibt der Autor den Grundgedanken des über dreißig Jahre alten Buchtitels als einen Schlüssel zu authentischer und erfüllender Liebe. Allerdings ist dieser Schlüssel auch groß, schwer und anfangs nicht einfach zu handhaben. Als Kind durftest du keine Widerworte haben, das hat dich geprägt und das sitzt bis heute.

Wie weit gerade dieser Aspekt reicht, siehst du nicht nur in der Liebe. Schau dich um, auch in der Arbeitswelt täte ein klares und dennoch in Kollegialität gegebenes Nein oft sehr gut. Das ganze Thema Burnout hängt daran: Betroffen sind durchgängig Menschen, die damit Probleme haben, sich und anderen Menschen Grenzen zu setzen. Doch wer das nicht kann, verliert sich selbst.

Du bist dir der wichtigste Mensch

Das ist das Ziel, auf das du jetzt hinleben kannst. Das klingt nach Egoismus? Schau einmal genauer hin und denke noch einmal an das Bild der beiden Bettler. Wenn ich gut für mich sorge, bin ich immer voller Liebe, Freude, guter Gedanken und Energie.

Wem ich begegne, dem gebe ich davon, denn ich habe immer genug. Ich weiß ja jetzt, wo die Liebe wirklich herkommt: aus meinem eigenen Herzen. So werde ich Menschen in mein Leben einladen, die auch so sind. Jetzt treffen sich zwei Liebende, die ein üppiges Fest der Freude miteinander feiern wollen. Und was wäre schöner, als nach der Arbeit für die Liebe und Partnerschaft dies endlich zu tun?

Willst du mehr dafür tun, um einen Seelenpartner und die Liebe ohne Limit in dein Leben einzuladen?

Dann schau dir meinen E-Mail-Kurs an. Es ist wirklich möglich, diese innere Sehnsucht nach einem Partner, mit dem du tief verbinden bist, zu erfüllen. Ich unterstützte dich dabei durch diesen E-Mail-Kurs.

Du bekommst 34 Ebooks als pdf-Datei: Eine umfangreiche Einführung zum Thema moderne Seelenpartnerschaft und weitere 33 Workbooks mit den wichtigsten 33 intelligenten Wegen zu Liebe ohne Limit. Dazu kannst du dich in einer geschlossenen Facebook-Gruppe über Seelenpartnerschaft austauschen und an den regelmäßigen Online-Seminaren teilnehmen und mir deine Fragen stellen.

Du kannst du dich jederzeit in unserer geschlossenen Facebook-Gruppe “OpenMind People” austauschen und darüber hinaus an den regelmäßigen Online-Seminaren teilnehmen und mir deine Fragen stellen.

Hier findest du unsere OpenMind People-Gruppe in Facebook: Klick.

unterschrift Anne

 

 

 

 

 

 

PS: In der letzten Webinarreihe ging es um das Thema: Liebe, Partnerschaft, Beziehung. Hier geht es zur Webinar Aufzeichnung.

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