Heute möchte ich dir ein sehr cooles Coachingtool vorstellen, das du sogar ganz sicher schon kennst. Es ist ganz einfach, wie das meiste, was höchst effektiv ist. Es geht um die Rückwärtsplanung.

Wenn du etwas Leckeres kochen möchtest, planst du schon immer mit der Methode der Rückwärtsplanung

Du hast dein Lieblingsgericht vor Augen und weist auch, welche Zutaten dafür erforderlich sind. Also schaust du was du schon vorrätig hast und was du noch besorgen musst. Du planst die Zeit ein, die du benötigst um dein Lieblingsgericht und beginnst entsprechend mit der Zubereitung. Du gehst einkaufen und besorgst alle fehlenden Zutaten, deckst den Tisch und beginnst so, dass alles zur rechten Zeit fertig ist. Du bist also vom gewünschten Ergebnis rückwärts gegangen und genau das meint die Rückwärtsplanung.

Rückwärtsplanung kannst du bei allen deinen Zielen anwenden.

Du planst deinen Weg nicht von vorne, sondern von hinten. Also vom Ziel aus. Du siehst vor deinem geistigen Auge, was du erreichen möchtest. Dieses Ziel schmückst du so aus, wie es dir gefällt. Und dann überlegst du, welche Schritte notwendig sind, um dieses Ziel zu erreichen. Und zwar rückwärts.

Du siehst dein Ziel und setzt Prioritäten auf dem Weg zu diesem Ziel.

Du steckst dir dafür einen bestimmten Zeitraum ab, den du benötigst, um das Ziel zu erreichen. Dieses Zeitfenster muss real sein. Es muss realisierbar sein und es darf weder zu groß noch zu klein ausfallen. Das Zeitfenster ist gleichzeitig eine Zeitlinie für dich. Du kannst dir das wie einen Zeitstrahl vorstellen. Und auf diesem Zeitstrahl trägst du genau ein, wann du welchen Schritt machst. Und zwar immer vom Ziel zum Start.

Tipps für deine Rückwärtsplanung

1. Verschwende keine Zeit mit einem zu detaillierten Plan

Du musst eine gute Balance zwischen deiner Planung und deiner Umsetzung von deinem Ziel finden. Du kannst nicht ein halbes Jahr planen, wenn dein Ziel in 4 Wochen erreicht sein muss. Es ist völlig normal, dass im Rahmen der Umsetzung noch neue Ideen aufkommen. Plane daher das grobe Ziel und finde die Details während deiner Umsetzung.

2. Denke nicht in einzelnen Tagen, sondern in Zeitfenstern

Wenn du anfängst, jeden Tag einzeln zu planen, wirst du erstens mit deiner Planung nicht fertig und zweitens deinen Plan nicht einhalten können. Unser Leben ist aufregend und aufwendig und hält jeden Tag neue Überraschungen bereit. Daher solltest du immer nur in Zeitfenstern planen und nicht für jeden Tag ein bestimmtes festes Ziel festlegen.

3. Berücksichtige auch Unwägbarkeiten

Es gibt Dinge, die du nicht beeinflussen kannst und die du nicht in der Hand hast. Äußere Einflüsse, die auf dein Ziel einwirken und es positiv oder negativ beeinflussen. Wenn du aber weißt, was du erreichen willst, erreichst du trotz aller Widrigkeiten dein Ziel. Halte dich an deinen Plan – dann wird alles gut.

Und wenn etwas geschieht, dass du nicht planen konntest, erkenne, dass diese Unwägbarkeiten zu einem lebendigen Leben dazu gehören. Es ist nicht dein Fehler, wenn nicht alles so eintritt, wie du es geplant hast.

4. Du kannst das Rad nicht neu erfinden

Egal was dein Ziel ist. Du wirst mit Sicherheit nicht der erste Mensch sein, der dieses Ziel hat. Schaue daher ruhig nach, wie andere das von dir geplante Ziel erreicht haben. Informiere dich, hole dir Tipps und Tricks von anderen und nutze diese, um dein Ziel zu erreichen.

Wenn du allein arbeitest, es ist viel schwieriger, dein Ziel zu erreichen, als wenn du dir Hilfe von außen holst. In Form von Informationen und Wissen. Je mehr Informationen du hast, umso besser kannst du planen und umso schneller erreichst du dein Ziel.

Wenn du Unterstützung bei deiner Rückwärtsplanung wünscht, bin ich gerne für dich da.

Ein anderes Coachingtool ist „Reframing“. Darüber habe ich hier geschrieben.

Viel Freude bei deiner Lebens- und Projektplanung wünscht dir

Anne