Kennst du deine Antworten auf die wirklich wichtigen Fragen des Lebens? Wer bist du, was möchtest du und wo willst du hin? In diesem Artikel erfährst du, wie du dich selbst besser kennenlernst, um Selbsterkenntnis zu erlangen und deinen eigenen Weg selbstbewusst gehen zu können.

Selbsterkenntnis spielt in unserer Gesellschaft zum jetzigen Zeitpunkt eine eher untergeordnete Rolle. Mit Blick auf die rapide steigende Zahl der psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren ist das eigentlich vollkommen unverständlich. Die westliche Gesellschaft hat sich in den letzten 50 Jahren in vielen Bereichen zum Positiven verändert. Wir haben medizinischen Fortschritt, die durchschnittliche Arbeitszeit sinkt, die Armut ist so niedrig wie nie zuvor. Und genau hier liegt auch der Kern des Problems.

Die Menschen haben mehr Zeit zum Nachdenken. Durch die Entfernung von Religion fehlt es vielen Menschen im Westen an einem tieferen Sinn der Existenz. Und genau das macht sie unglücklich. Aber wie soll man den tieferen Sinn seiner Existenz finden, wenn man sich selbst nicht kennt?

Was muss ich über mich wissen?

Kennst du noch die Freundschaftsbücher aus der Grundschule? Hier wurde eingetragen, welche Augenfarbe man hat und was man gerne isst. Auch diese Dinge sind Teil der Selbsterkenntnis. Aber welche Relevanz haben sie für dein Leben? Im Folgenden erfährst du ein paar Dinge, die jeder über sich wissen sollte.

1) Was motiviert mich und treibt mich an?

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, was sie überhaupt antreibt. Und damit ist nicht der Druck von außen gemeint. Natürlich bist du motiviert Geld zu verdienen, wenn du eine Familie ernähren musst. Natürlich bist du motiviert auf dich und deinen Körper zu achten, sobald du krank bist. Aber was sind deine inneren Motive? Was treibt dich an, unabhängig von den externen Umständen? Geld? Macht? Anderen helfen? Wissen? Wer seine tiefsten inneren Motive kennt, kann sein Leben schlagartig zum Positiven verändern. Wenn du deine Umwelt an deine inneren Motive anpasst, werden dir viele Dinge leichter von der Hand gehen.

2) Was für eine Persönlichkeit bin ich?

Natürlich kannst du an deiner Persönlichkeit arbeiten und sie verändern, aber jeder Mensch hat eine grundsätzliche Tendenz zu gewissen Charakterzügen. Bist du introvertiert und gerne alleine oder brauchst du ständig Menschen um dich? Bist du ein rationaler Denker oder führst du ein Leben, das von Emotionen geprägt ist? Mache dir bewusst, was auf dich zutrifft und schaffe dir entsprechende Lebensumstände.

Teammeetings und große Events sind für einen introvertierten Menschen unglaublich anstrengend. Vermeide sie, wann immer du kannst. Sehr emotionale Menschen brauchen häufig Gesellschaft um glücklich zu werden. Für einen emotionalen Menschen sind technische Arbeiten und Zeit alleine unglaublich kräftezehrend.

Mache dir bewusst, welche Persönlichkeitszüge du hast und passe dein Leben daran an. In erster Linie ist damit natürlich dein Job und dein Arbeitsumfeld gemeint. Selbsterkenntnis hat immer etwas damit zu tun, Entscheidungen zu treffen. Im ersten Moment mag ein Arbeitsplatzwechsel, eine neue Ausbildung oder ein Umzug für diesen Zweck radikal klingen, du wirst dir aber langfristig für diese Entscheidung dankbar sein.

3) Wo möchte ich im Leben hin?

Viele Leute leben für den heutigen Tag, für kurzfristige Ziele. Manche planen vielleicht mal drei oder vier Jahre in die Zukunft, wenn es um eine Ausbildung oder ein Studium geht. Aber sonst? Wenige Menschen haben sich Gedanken darüber gemacht, wo sie in ihrem Leben hinwollen. Weißt du, wo du in zehn oder zwanzig Jahren stehen möchtest?

Das Leben ist wie eine Landkarte. Es gibt viele entfernte Ziele und für jedes Ziel gibt es viele Wege es zu erreichen. Aber nicht jeder Weg führt zu jedem Ziel. Wenn du eine Familie willst, sehen willst wie deine Kinder groß werden, dann wirst du das nicht mit einer großen Karriere und einer 80-Stunden Woche vereinbaren können. Wenn du reich und berühmt werden willst, kannst du nicht jeden Tag Zeit mit Freunden verbringen und Serien schauen.

Dabei ist es wichtig die gesellschaftlichen Normen außer Acht zu lassen und sich die Frage zu stellen, wo man selbst wirklich hin möchte. Erst wenn man das Ziel seiner Lebensreise kennt, kann man den entsprechenden Weg einschlagen. Bitte vergiss nicht: Auch der Weg kann das Ziel sein! Wenn du deine Erfüllung auf dem Weg in deiner Arbeit oder in einem Hobby findest, dann zögere nicht diesen Weg zu gehen!

4) Warum gehe ich nicht den richtigen Weg?

Es gibt Menschen, die sich durchaus schon mit dieser Frage beschäftigt haben. Sie haben eine Antwort gefunden, gehen aber trotzdem in die falsche Richtung. Wenn du weißt, wo du hin möchtest, aber nicht den Weg in die richtige Richtung einschlägst, dann musst du dich fragen, woran das liegt.

Es gibt 1000 gute Gründe nicht den richtigen Weg einzuschlagen. Abhängigkeit vom Partner in einer Beziehung, Abhängigkeit vom Geld auf der Arbeit, Angst vor den Konsequenzen einer Entscheidung, Angst davor Menschen zu verlieren oder zu verärgern. Diese Ängste sind berechtigt und real. Die Konsequenzen mancher Entscheidungen werden unangenehm sein. Aber sind die Konsequenzen deiner Entscheidung wirklich schlimmer, als alles beim Alten zu belassen?

Viele Konsequenzen aus solchen schweren Entscheidungen sind relativ kurzfristig. Man wird sofort mit dem Schmerz konfrontiert, wenn man sich von seinem Partner trennt. Aber wie sieht dein Leben sechs Monate nach der Trennung aus? Wie sieht dein Leben in zwei Jahren aus, wenn du jetzt deinen ungeliebten Arbeitsplatz verlässt, ein paar Monate auf deinen gewohnten Lebensstandard verzichtest und etwas machst, was dich wirklich erfüllt?

Die Antworten auf meine Fragen sind der Schlüssel für deine Selbsterkenntnis

Ein glückliches Leben leben zu können und zu dürfen ist keine Kunst. Glücklich leben ist lernbar. Werde Meister deines Lebens in nur sieben Schritten.
Es fordert Mut, die gewohnten Bahnen zu verlassen und etwas Neues zu wagen. Vielleicht träumst du von beruflicher Selbstständigkeit. Du hast eine gute Idee und stellst dir gern vor, dein eigener Chef zu sein. Keine Frage, dein Projekt kann scheitern. Aber du wirst nie herausfinden, wie gut deine Idee wirklich ist, wenn du nicht den ersten Schritt gehst.
Vielleicht hast du Angst, deinen sicheren Job zu kündigen. Das musst du ja auch nicht gleich tun. Manche beginnen ihr Projekt nebenberuflich. Sie beenden ihr Angestelltendasein erst, wenn sich zeigt sich, dass die Geschäftsidee tragfähig ist. Scheint dir ein Schritt zu groß, versuche mehrere kleinere zu machen – aber nimm dein Leben in die Hand.

Hier sind sie: Die sieben Schritte, die dich zum Meister deines Lebens machen: https://shop.open-mind-akademie.de/s/OpenMindAkademie/e-book-wie-du-in-7-schritten-meister-deines-lebens-wirst