Es ist nie zu spät um so zu sein, wie man gemeint ist.

Haben wir nicht alle immer wieder einen intensiven Dialog mit unserem lieb gewonnenen inneren Schweinehund? Ich müsste... ich sollte... Gesünder essen, Sport treiben und noch vieles mehr.

Niemand muss, niemand müsste. Aber jeder könnte, wenn er will und bereit ist, seine Komfortzone zu verlassen.

Klar, dann wird der liebe Schweinehund meckern, denn er will alles zu behalten, wie es ist.

Aber wie wäre dein Leben, wenn du mehr auf dich selbst hörst, anstatt auf all das, was dich scheinbar einschränkt, Rücksicht zu nehmen? Wage doch mal dieses Gedankenspiel. Spielen macht Spaß.

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  • Sexualität und Gesundheit

Sexualität und Gesundheit: Liebe machen statt sexen

Wenn du einen Menschen aufrichtig liebst, gehört das körperliche Verschmelzen zu einer der schönsten Erfahrungen.

Gerade am Anfang einer Beziehung spielt Sexualität eine herausragende Rolle im Zusammenleben, aber auch nach mehreren Jahren Partnerschaft kann die körperliche Liebe immer noch einen hohen Stellenwert haben.

Das Bedürfnis nach Nähe.

Wenn du einen Menschen achtsam und voller Zärtlichkeit berührst, wirst du spüren, wie die Lebensfreude durch jede deiner Körperzellen fließt. Dazu braucht es einen freien Kopf, damit du dich ganz dem Lieben hingeben kannst – was nach Jahren der Zweisamkeit nicht immer leicht ist. Manchmal schenkt intensiver Sex aber auch einen freien Kopf.

Jede Beziehung kann aber auch das Berühren von inneren Wunden aus alten Zeiten und durch frühere Beziehungserfahrung mit sich bringen, gerade bei hochsensiblen und hochsensitiven Menschen. Unterschiedliche Ansichten und Empfindungen können zu emotionaler Distanz führen, die das Geben und Annehmen von echter Zuneigung erschweren oder  nicht mehr möglich macht. Erwartungen und Wünsche können unerfüllt bleiben, was sich immer auf das Intimleben auswirkt. Daher ist  die Kommunikation für alle HSP besonders wichtig: Teile mit, was dir wichtig ist, was dich bewegt, was du brauchst und auch…. was du gerne geben möchtest.

Innere Harmonie und Seelenfrieden in einer Partnerschaft

Denn wenn du jemandem grollst, wirst du keine Zärtlichkeit empfinden können. Körper, Geist und Seele sind Bereiche des menschlichen Daseins, die miteinander in Verbindung stehen und sich gegenseitig beeinflussen. Sex kann dabei eine wunderbar sanfte Möglichkeit sein, Verletzungen der Seele auf sehr intime Weise zu berühren und zu heilen.

Kennst du den Hauthunger?

Er sorgt dafür, dass ein Hormoncocktail den Körper durchströmt und die Sehnsucht nach einer Berührung durch den Partner weckt. Schon bei Säuglingen wurde nachgewiesen, dass Hautkontakt ein elementares Bedürfnis ist, welches das Wohlbefinden und das Gefühl von Geborgenheit stärkt. Zärtlicher Körperkontakt entspannt dich, löst ein freudiges Gefühl aus und sorgt für eine gesteigerte Durchblutung, die ihrerseits den gesamten Körper aufleben lässt. Daher ist regelmäßiger Sex mit einem geliebten Partner nicht nur Balsam für Geist und Seele.

Wenn Sex Liebe ist.

In der Phase des Verliebtseins schüttet das Gehirn Hormone aus, die die Lebensfreude um ein Vielfaches steigern und dir durch den Seelenfrieden ein strahlendes Aussehen verleihen. Sich ganz und gar in die Berührung des Partners fallen lassen zu können, setzt eine ungeahnte Urkraft in dir frei. Liebe ist dabei das wichtigste Element, denn ohne sie fühlt sich jeder Kuss oder jede Umarmung leerer und distanziert an.

Wenn du den Sex mit Spiritualität verbinden kannst – wenn eine körperliche Begegnung also mehr als nur die Befriedigung von Hauthunger und Erregung ist – erfasst Sex tiefere Bereiche, was gerade Frauen eine große Erfüllung bringen kann. Dann geht es um achtsames Berühren um der Berührung willen und um jede Empfindung, die damit verbunden ist. Ein Orgasmus kann immer noch ein Ziel sein, das aber auf dem Weg dorthin vergessen werden darf, weil jetzt nur noch der Moment zählt.

Sex sollte bis ins hohe Lebensalter in der Partnerschaft zu finden sein.

Denn er beeinflusst das Immunsystem sowie den Kreislauf und sorgt für liebevolle Empfindungen, die das psychische Wohlbefinden stärken. Das Gefühl von intimer Zweisamkeit beugt Depressionen vor und erhöht nachgewiesen die Lebensdauer. Aber nicht nur dieser gesundheitliche Aspekt spricht für regelmäßigen Sex – sich einem anderen Menschen in respekt- und liebevoller Weise zu nähern und seinem Körper durch sexuelle Vereinigung Wertschätzung entgegenzubringen, ist eine der schönsten menschlichen Ausdrucksformen.

Herzlichst
Anne

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2 Kommentare auf "Sexualität und Gesundheit: Liebe machen statt sexen"

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Unter sich wirklich Liebenden bedarf es oft keiner großen „Feinabstimmung“ … da sprechen die sensiblen Gefühle WORT-los MIT-EIN-ander (war meine Erfahrung 😉 ..)… DANKe, liebe Anne :)… ein toller Beitrag ♥

Vielen Dank zurück an dich, liebe Anna! 🙂

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