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Wie du mit schwerwiegenden Veränderungen in deinem Leben umgehst und was du dabei tun kannst

Niemand ist davor gefeit, einen Schicksalsschlag zu erleben, der die eigenen Handlungsmöglichkeiten beeinträchtigt und die Lebensqualität beeinflusst. Dennoch geht man davon aus, dass es einen selbst nicht trifft und dann ist es plötzlich doch soweit. Es können schwere Veränderungen folgen. Ein Unfall mit schwerwiegenden Folgen oder eine plötzlich auftretende Erkrankung. Sie schränken uns ein, wir fühlen uns hilflos und machtlos. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, in dieser schwierigen Zeit nicht den Lebensmut zu verlieren, die Veränderungen anzunehmen und positiv in die Zukunft zu schauen. 

Ein Schicksalsschlag – und wie er dein Leben beeinflusst

So unwahrscheinlich so manche schwere Krankheit auch ist oder wie gering die Wahrscheinlichkeit ist, sich bei alltäglichen Handgriffen und Tätigkeiten so schwer zu verletzen, dass man ab sofort in der Bewegung eingeschränkt ist: Unwahrscheinlich bedeutet nicht unmöglich.

Immer wieder tauchen in den Medien Geschichten über Familien auf, die Schicksalsschläge erlitten haben, teils aus sehr unwahrscheinlich anmutenden Ursachen heraus. Das zeigt uns tagtäglich in aller Deutlichkeit, dass niemand vor einem solchen schwerwiegenden Ereignis bewahrt werden kann.

Ein Schicksalsschlag kann dein Leben völlig aus den Bahnen werfen, sodass du nach einem schweren Unfall oder durch eine Erkrankung auf einmal nicht mehr in der Lage bist dein Leben so zu führen, wie du es bis dahin immer gewohnt warst.

Vieles wird anders

Eine körperliche Beeinträchtigung aufgrund eines Unfalls oder eine schwere Krankheit können dafür sorgen, dass du deinen Beruf und bestimmte Hobbys nicht mehr ausüben kannst oder darfst. Sie können dich generell in deiner Lebensqualität einschränken, weil du manche Bewegungen oder Handgriffe eventuell gar nicht mehr oder nur noch mit Hilfe bewerkstelligen kannst.

Ein Schicksalsschlag kann auch das soziale Umfeld beeinflussen: Gerade am Anfang herrscht bei Partner, Angehörigen und Freunden oft eine große Unsicherheit darüber, welche konkreten Konsequenzen der Schicksalsschlag für sie hat und wie sie damit, vor allem aber mit dir umgehen sollen. Aus diesem Grund wenden sich Freunde und Bekannte ab oder behandeln dich anders als sonst, obwohl sich an deiner Person so direkt nichts geändert hat.

Unterstützung finden

Wer nach einem Unfall körperlich beeinträchtigt ist oder an einer schweren Krankheit leidet und deswegen nicht mehr arbeiten kann, kann Ansprüche auf eine finanzielle Unterstützung geltend machen.

Unter bestimmten Voraussetzungen erhältst du eine Erwerbsminderungsrente, solltest du gar nicht mehr oder nur wenige Stunden am Tag deinem Beruf nachgehen können. Bei einer möglichen Arbeitszeit von unter drei Stunden wird die volle Erwerbsminderungsrente ausgezahlt, bei einer Arbeitszeit ab drei, aber unter sechs Stunden gibt es den halben Rentenbetrag.

Es ist empfehlenswert, sich zusätzlich zu dieser gesetzlichen Zahlung mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung finanziell für einen solchen Notfall abzusichern. Achte dabei genau auf den Wortlaut im Vertrag, denn eine Berufsunfähigkeit ist nicht das gleiche wie eine Erwerbungsunfähigkeit.

Bei einer Berufsunfähigkeit kann man den eigentlichen Beruf nicht mehr ausführen, ist aber gegebenenfalls in der Lage, mittels Umschulung eine andere Tätigkeit aufzunehmen. Sollte das der Fall sein, ist es möglich, dass die Versicherung ihre Zahlungen nach erfolgreicher Umschulung einstellt.

Tipps für den Umgang mit einem Schicksalsschlag

Ein schwerer Schicksalsschlag lässt sich leider nicht vermeiden, aber du kannst vieles dafür tun, dass er dir nicht den Mut am Leben nimmt und dich zu den körperlichen Einschränkungen nicht auch noch psychisch in der Lebensqualität beeinträchtigt.

Hilfe annehmen

Wir sind es gewohnt, alltägliche Handgriffe selbst zu tätigen, eigenständig zur Arbeit zu fahren und auch sonst recht unabhängig von anderen im Leben zurechtzukommen. Durch eine schwere Erkrankung oder die Folgen eines Unfalls kann sich das allerdings schlagartig ändern und wir sind auf einmal in den verschiedensten Situationen auf die Hilfe anderer angewiesen.

Gerade in der Anfangszeit mag es dir sehr schwerfallen zu akzeptieren, dass du in deiner Eigenständigkeit eingeschränkt bist und nicht mehr alles alleine machen kannst. Du wirst aber merken, dass es viele Menschen in deinem Umfeld gibt, die gern dazu bereit sind, dich zu unterstützen und dir dabei helfen, deinen Alltag zu bewältigen.

Nimm das Hilfsangebot an und du wirst sehen, wie gut es dir tut und auch denjenigen, die darüber froh sind, dass sie dir aktiv helfen können.

Dich in Geduld üben

Wenn du eine schwere Erkrankung oder eine körperliche Behinderung erlitten hast, wirst du gewisse Abläufe und Bewegungen möglicherweise nur noch eingeschränkt und nicht im gewohnten Tempo durchführen können. Das wird vor allem denjenigen schwerfallen, die vor dem Schicksalsschlag ein sehr aktives Leben geführt haben.

Nichtsdestotrotz ist es ungemein wichtig, sich in Geduld zu üben und nicht zu streng zu sich selbst oder zu anderen zu sein, wenn etwas nicht so schnell vonstattengeht, wie du es gerne hättest. Achte darauf, mit welchen Signalen dir dein Körper mitteilt, dass du zu viel von ihm verlangst, und passe dich dem neuen Tempo an.

Die Hoffnung nicht aufgeben

Neben viel Geduld ist die Hoffnung ein wesentlicher Faktor, um die neue Lebenssituation annehmen und damit umgehen zu können. Natürlich solltest du dir keine falschen Hoffnungen machen und dir selbst Dinge versprechen, die, bedingt durch die Folgen des Unfalls oder Krankheitsverlaufs, nicht möglich sind.

Dennoch solltest du niemals die Hoffnung oder gar dich selbst aufgeben, auch wenn du immer wieder Rückschläge oder starke Einschränkungen erlebst.

Nicht nach dem „Warum“ fragen

Wenn man einen Schicksalsschlag welcher Art auch immer erleidet, fragt man sich unweigerlich, aus welchen Gründen es ausgerechnet einen selbst getroffen hat. Die Frage nach dem „Warum“ lässt sich wohl nicht umgehen und ist auch vollkommen nachzuvollziehen, sie sollte aber nicht ab sofort dein Leben bestimmen.

So oft du dir auch Gedanken darüber machst, du und niemand sonst wird dir die Frage jemals beantworten können, es wird dir nicht helfen, über deinen Schicksalsschlag hinwegzukommen und dir den Lebensmut zu erhalten.

Ganz im Gegenteil: Wenn du dich ständig nach dem „Warum“ fragst, ziehst du dich immer weiter runter. Versuche stattdessen lieber die Situation möglichst schnell zu akzeptieren und dich mit den daraus resultierenden Veränderungen zu arrangieren. Das macht es dir und deinem sozialen Umfeld wesentlich leichter, damit umzugehen.

Gib dich nicht auf!

So schwer es gerade in der Anfangszeit fallen mag: Lass dir durch die körperliche Beeinträchtigung oder schwere Krankheit nicht die Lebenslust nehmen und gib dich nicht selber auf.

Ist es dir aufgrund einer Erkrankung oder den Folgen eines Unfalls nicht mehr möglich, deine ursprünglichen Ziele zu verfolgen, deine Wünsche zu erfüllen oder deinem Hobby nachzugehen, solltest du dich davon nicht entmutigen lassen.

Auch wenn es wahrscheinlich noch etwas Zeit braucht, bis zu dazu bereit bist: Suche dir neue Ziele, Aufgaben und Hobbys, die dein Leben bereichern und dir Freude schenken. Falls du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst, solltest du dich nach einer neuen Tätigkeit umsehen, in der du aufgehst.

Positive Gedanken für mehr Zuversicht

Anstatt in Schwermut zu verfallen, ist es hilfreich, die neue Situation so gut es geht von der positiven Seite aus zu betrachten und das Gute im Schlechten zu suchen. Durch diese Umdeutung, wie es in der Wissenschaft genannt wird, kannst du besser mit der schwierigen Lage umgehen und lernst, das Beste daraus zu machen.

Positive Gedanken verleihen dir außerdem ein besseres Lebensgefühl und mehr Kraft, die du in der schwierigen Zeit ganz besonders brauchst.

Über Gefühle sprechen und Nähe zulassen

Wer einen Schicksalsschlag erlebt hat, hat mit den verschiedensten Emotionen zu kämpfen: Von Rat- und Hilflosigkeit über Traurigkeit und Verzweiflung bis hin zu großer Wut. Scheue dich nicht davor, diese Gefühle gegenüber anderen zu äußern und verschließe dich nicht. Das macht es dir leichter, mit der neuen Situation klarzukommen.

Außerdem tut es dir gut, immer wieder mit anderen über die Veränderungen in deinem Leben zu sprechen, die der Schicksalsschlag verursacht hat. Das kann das regelmäßige Gespräch mit Angehörigen und Freunden sein oder der Austausch mit anderen Betroffenen, sei es in Internetforen oder Selbsthilfegruppen.

Wichtig ist nur, sich anderen gegenüber zu öffnen und Gefühle zu kommunizieren. Denn oft ist das soziale Umfeld sehr unsicher, was den Umgang mit einem Betroffenen angeht, und je offener derjenige über seine Situation spricht, desto besser wissen andere sie einzuschätzen.

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Es ist nie zu spät um so zu sein, wie man gemeint ist.

Haben wir nicht alle immer wieder einen intensiven Dialog mit unserem lieb gewonnenen inneren Schweinehund? Ich müsste... ich sollte... Gesünder essen, Sport treiben und noch vieles mehr.

Niemand muss, niemand müsste. Aber jeder könnte, wenn er will und bereit ist, seine Komfortzone zu verlassen.

Klar, dann wird der liebe Schweinehund meckern, denn er will alles zu behalten, wie es ist.

Aber wie wäre dein Leben, wenn du mehr auf dich selbst hörst, anstatt auf all das, was dich scheinbar einschränkt, Rücksicht zu nehmen? Wage doch mal dieses Gedankenspiel. Spielen macht Spaß.

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