Wie sieht das eigentlich bei dir aus: Kennst du deine Werte? Weißt du, was dir wirklich wichtig ist?

Werte sind eine zwingende Voraussetzung für Anerkennung und Wertschätzung. Oft nennen Menschen bei der Frage nach ihren Werten eine Reihe sozial anerkannter Eigenschaften wie Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Einsatzfreude, Leistung oder Zuverlässigkeit.

Diese Aufzählungen spiegeln aus meiner Erfahrung  jedoch meist nur einen sehr kleinen Teil des Wesenskerns einer Persönlichkeit wider.

In manchen Phasen des Lebens geschieht Werteentwicklung unwillkürlich und ungeplant – beispielsweise in den großen Lebensveränderungen, die wir erleben, wenn wir aus der Ausbildung ins Berufsleben, aus dem Single-Dasein in eine Partnerschaft, oder in Vater- oder Mutterrolle kommen oder Trennungsprozesse erleben. Wird die Sinnfrage gestellt, dann folgt aus ihr eine bewusste oder geplante Werteentwicklung.

Fragen im Zusammenhang mit deinen Werten

  • Wie hast du dich in den letzten Jahren entwickelt?
  • Wer oder was hat dich geprägt?
  • Was sind Eigenschaften, die du an dir selbst schätzt?
  • Welche Eigenschaften wurden und werden an dir geschätzt?
  • Welche Persönlichkeitsmerkmale besitzt du ich heute?
  • Welche sollen es morgen sein?
  • Was ist dir wirklich wichtig?

Werte sind eine zwingende Voraussetzung für Anerkennung und Wertschätzung.

Was sind Werte? Ich verwende den Begriff Werte folgendermaßen: Werte sind die Vorstellungen, die ein einzelner Mensch für dich und in einer Gemeinschaft als wünschenswert anerkennt und die ihm Orientierung verleihen. Werte sind also bestimmte Auffassungen von Objekten, Zuständen und Prozessen, die als angemessen, gerecht und als erwünscht angesehen werden. Werte prägen sowohl die Gesellschaft als auch die Existenz des Einzelnen.

Wirft man einen Blick darauf, wie der Begriff Wert im Allgemeinen verstanden und benutzt wird, so gewinnt man leicht den Eindruck, als handle es sich bei Werten um eine Art Forderung für Verhalten, die jedem guten Bürger als Orientierung einsichtig sind, bzw. sein sollten.

Ich meine jedoch gelebte Werte, echte Handlungswerte.

  • Wer sind wir, was macht uns aus, was ist unser eigentlicher Beitrag, was wollen wir erreichen?
  • Was sind unsere Werte in Bezug unsere Mitmenschen?
  • Welche Regeln befolgen wir, welche Ziele haben wir, welche Unterstützung nehmen wir in Anspruch, damit unsere Werte zu einer lebendigen Realität werden?

Stell dir diese Fragen und du wirst wertvoller leben als bisher.

Deine Werte und deine Ziele

Wir alle haben schon einmal einige unserer Ziele aufgegeben. Vielleicht haben wir nicht mehr daran geglaubt oder uns hat ein Fehlschlag die ganze Motivation genommen. Weißt du, was die meisten unserer Ziele scheitern lässt? Es ist unsere Erwartungshaltung.

Der Grund: Wir lieben Ereignisse und vergessen den Prozess, der dahinter steckt. Lass mich kurz erklären:

Das Erreichen eines Ziels ist ein Ereignis. Eine Million Euro auf dem Konto, die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen oder der Vorstandsposten in einem großen Unternehmen. Nimm eines deiner Ziele und du wirst sehen, dass es sich fast immer um ein einmaliges Ereignis handelt. Der neue Job, der Traumurlaub, das abgeschlossene Studium oder ein bestimmtes Körpergewicht.

Was wir vergessen, ist, dass hinter diesem einmaligen Ereignis ein langer, mühsamer Prozess steht. Wenn du siehst, dass jemand ein Ziel erreicht, siehst du nur das Endresultat, aber nicht die vielen Stunden Vorbereitung, die Arbeit und die überwundenen Rückschläge.

Das führt dazu, dass wir selbst unterbewusst davon ausgehen, dass wir unsere Ziele auch schnell erreichen können. Wenn wir dann genervt aufgeben, weil es viel länger dauert als gedacht, hält dich diese Erwartungshaltung vom Erreichen deiner Ziele ab.

Der Weg ist genauso wichtig

Mach dir deshalb immer wieder bewusst, dass das wahre Ziel der Prozess bzw. der Weg zu deinem großen Resultat am Ende ist. Du musst viele kleine Schritte machen, um dein Ziel zu erreichen.

Unsere Lebensziele dürfen unseren Werten nicht widersprechen

Es ist  sehr wichtig zu wissen, welche persönlichen Wertvorstellungen wir haben. Nur so können wir verhindern, dass wir Lebensziele auswählen, die unseren Wertvorstellungen widersprechen. Sonst kann es passieren, dass wir uns Ziele setzen, die dem zuwiderlaufen, was uns eigentlich wichtig ist und dann sabotieren wir uns oft selbst.

Deshalb musst du deine Ziele immer auch mit deinen Wertvorstellungen vergleichen.

Werde in nur sieben Schritten Meister deines Lebens

Es gibt viele Fragen, die in Zusammenhang mit dem persönlichen Sein gestellt werden. Von Männern und Frauen jeden Alters. Einige dieser Fragen erreichen mir immer wieder und eine davon ist: „Wie meistere ich mein Leben?“ Hast du sie dir auch schon gestellt?

Ich kann diese Frage mit jeder Menge Theorie beantworten – klar, aber die, die mich kennen, wissen: Praktische Tipps und das eigene, am besten schriftliche Heranarbeiten an ein Thema verbunden mit Übungen, das ist die Mischung, die aus Fragezeichen Ausrufezeichen macht.

Für dich habe ich das  E-Book: „Wie du in sieben Schritten Meister deines Lebens wirst“  geschrieben. Für dich, wenn auch du dein Leben meisterhaft gestalten willst.

Mehr Infos findest du hier.

Herzlichst
Anne