Die Wesenszüge eines Empathen

Empathen möchten oft, dass die Menschen, die sie umgeben, glücklich sind. Das macht sie häufig sehr beliebt. Wenn du empathisch bist, wünschst du dir, dass es allen Menschen um dich herum gut geht, weil es dir dann ebenfalls gut geht. Und auch dein Gegenüber spürt, wenn du empathisch bist. Deshalb sind Empathen oft „Geheimnisträger“ oder werden in Situationen gezogen, mit denen sie eigentlich nichts zu tun haben, aber sich durch das Mitgefühl dazu verpflichtet fühlen, zu helfen.

Empathen werden oft als heilend und vertrauenswürdig empfunden, vor allem bei offenen Menschen.

Da sich die Empathie aber auch dadurch auszeichnet, dass man Lügen und Selbstbetrug quasi „auf den ersten Blick“ durchschauen kann, meiden manche Menschen Empathen, um eben nicht selbst entlarvt zu werden. Und damit ist noch nicht einmal gemeint, dass der Empath das Gegenüber vor anderen entblößen würde, sondern vor sich selbst. Wir alle wissen, wie schwierig es manchmal ist, ehrlich zu sich selbst zu sein. Der Empath hat die Fähigkeit, uns durch die Spiegelung unseres Verhaltens die Wahrheit buchstäblich vor Augen zu führen.

Empathen sind oft sehr kreativ.

Das liegt an der Vielzahl an Emotionen, die du als Empath aufsaugst und die sich über kreative Wege wie dem Schreiben, Malen, Tanzen, oder Singen einen Weg suchen um ausgelebt zu werden. Als Empath kannst du dich schnell für Dinge begeistern – wenn dein Gegenüber nur begeistert genug von einer Sache spricht. Aber genauso schnell kann diese Begeisterung auch wieder abflachen, wenn sich die Situation ändert.

Das kann häufig dazu führen, dass Empathen als Streitschlichter fungieren, da sie sich in verschiedene Streitparteien hineinfühlen und nach Lösungen suchen, die alle glücklich machen. Denn wie wir bereits festgestellt haben, ist dies das Hauptanliegen eines jeden wahren Empathen.

Die Gefahren der Empathie

Gerade die heutige Zeit, in der wir quasi von allen Seiten mit Gefühlen „beschossen“ werden, kann hart für einen Empathen sein. Als Empath fühlst du nämlich nicht nur die Gefühle der Menschen um dich herum, sondern auch Filme, Musik oder die Nachrichten können einen tiefen Eindruck hinterlassen. Und in Zeiten, in denen die Nachrichten wie eine Aneinanderreihung verschiedenster Leiden und Katastrophen klingen, kann dich dies als Empathen buchstäblich in Aufruhr versetzen. Ein Song mit traurigem Text kann ausreichen, um dich zu Tränen zu rühren, ein falsches Bild aus den Social Media dich für Tage bewegen und beschäftigen.

Das kostet Kraft. Du bist nicht nur ständig mit deinen eigenen Gefühlen konfrontiert, sondern auch mit den Gefühlen der Menschen, die dich umgeben. Für viele Empathen wird das zwischendurch zu viel und sie ziehen sich zurück. Als Empath ist es vollkommen normal, zwischendurch die Einsamkeit zu suchen und einfach mal abzuschalten.

Empathen im Beruf

Empathen sind leidenschaftlich und verfügen über eine ordentliche Portion Mitgefühl. Deshalb ist es auch kaum verwunderlich, dass man sie oft in heilenden Berufen findet. Krankenschwestern, Altenpfleger, soziale Berufe, Lehrer, Aktivisten, überall, wo es darum geht, sich um die Bedürfnisse anderer zu kümmern, trifft man auf besonders viele Empathen. Durch empathische Fähigkeiten kannst du dabei helfen, zu heilen, und das sowohl emotional, als auch körperlich.

Aber auch in kreativen Berufen finden sich oft Empathen. Vor allem in der Schauspielerei – in der es buchstäblich darum geht, sich so sehr in jemanden hineinzuversetzen, dass man zu jemand anderem wird – tummeln sich viele empathisch Begabte.

Auch unter den Schriftstellern finden sich viele empathisch Begabte. Sie schaffen es, sich so sehr in die Gedankenwelten ihrer verschiedenen Figuren einzufühlen, dass sie eine eigene Stimme für jeden Einzelnen überzeugend darstellen können.

Empathie – Was ist das eigentlich genau? Lies hier mehr dazu (klick auf den Link).

Lies mehr dazu in unserem Buch: Anne Heintze und Ananda Hummer: Die Gabe der Empathen: Wie Sie Ihr Mitgefühl steuern und sich und andere stärken.

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Anne in einer Webinaraufzeichnung über Empathie:

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